12.03.2026 - 20 89. Änderung des Flächennutzungsplans der Hanse...

Beschluss:
ungeändert beschlossen
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Beschluss:

 

Der Rat der Hansestadt Lüneburg fasst einstimmig/mehrheitlich folgenden Beschluss:

  1. Die während der Veröffentlichung des Entwurfs der Flächennutzungsplanänderung abgegebenen Stellungnahmen der Öffentlichkeit und der Behörden und sonstigen Träger öffentlicher Belange hat der Rat gemäß den anliegenden Abwägungsvorschlägen geprüft.
  2. Der Rat der Hansestadt Lüneburg stellt die 89. Änderung des Flächennutzungsplans für den Teilbereich „Rettmer Nord“ fest.
  3. Die 89. Änderung des Flächennutzungsplans ist der höheren Verwaltungsbehörde gemäß § 6 Abs. 1 BauGB zur Genehmigung vorzulegen.
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Abstimmungsergebnis:

 

Zustimmung: 35

Ablehnung: 0

Enthaltung: 0

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Beratungsinhalt:

 

Oberbürgermeisterin Kalisch berichtet, dass im Bebauungsplangebiet Wohnraum entstehen werde. Die Planung sei auf einer Bürgerinformationsveranstaltung vorgestellt und positiv aufgenommen worden. Das Projekt könnte eine Blaupause für andere Stadtteile sein.

 

Ratsfrau Bendorf geht darauf ein, dass mit den Beschlüssen über den Flächennutzungs- und Bebauungsplan die Grundlage für Wohnraum in Rettmer geschaffen werde. Als Ortsvorsteherin von Rettmer sei dies ein Herzensprojekt mit sozialem Aspekt. Menschen hätten bisher in hohem Alter entweder lange in recht großen Häusern gewohnt oder den Stadtteil verlassen müssen, da bisher kein altengerechtes Wohnangebot bestehe. Durch passende Angebote im Stadtteil könnten größere Wohneinheiten für Familien frei werden. Rettmer – Nord biete außerdem zusätzlichen Wohnraum für Studierende und Grünflächen und sei damit ein ausgewogenes Leuchtturmprojekt.

 

Ratsherr Feldhaus schließt sich den Aussagen vorbehaltlos an. Es gehe um ein Modellprojekt, das auch in den anderen Stadtteilen gebraucht werde. Gerade der Umzug älterer Menschen aus großen Wohneinheiten in die nähere vertraute Umgebung, erleichtere den rechtzeitigen Umzug. Er weist auf die Beratungsmöglichkeit im Wohnraumbüro hin.

 

Ratsherr Grimm zeigt sich erfreut, dass die Planung vor Jahren nicht aufgehoben, sondern weiter entwickelt worden sei. Er sei neugierig, wie die landwirtschaftliche Fläche in der Mitte des Gebietes gestaltet werde.

 

Ratsherr Schultz stellt heraus, dass es Ortsvorsteherin und Ratsfrau Bendorf zu verdanken sei, dass das Projekt weitergeführt wurde. Als Ortsbürgermeister weise er darauf hin, dass es künftig auch in Ochtmissen Mietwohnungsbau geben werde. Die Menschen in den Ortsteilen würden dort alt und würden dort auch in geeignetem Wohnraum bleiben wollen.

 

Ratsherr Heerbeck bestätigt, dass auch seine Fraktion zustimmen werde. Es sei ein gutes Projekt vorgestellt worden.

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Anlagen zur Vorlage