11.12.2025 - 40.1 e.novum Lüneburg GmbH - Erwerb von Gesellschaft...
Grunddaten
- TOP:
- Ö 40.1
- Gremium:
- Rat der Hansestadt Lüneburg
- Datum:
- Do., 11.12.2025
- Uhrzeit:
- 17:00
- Anlass:
- Sitzung
- Beschluss:
- ungeändert beschlossen
Beschluss:
Der Rat der Hansestadt Lüneburg fasst mehrheitlich folgenden Beschluss:
Dem Erwerb von Gesellschaftsanteilen an der e.novum Lüneburg GmbH in Höhe von 3.157,90 € sowie der Anpassung des Gesellschaftsvertrages wird zugestimmt.
Für die Besetzung des Aufsichtsrates schlägt Frau Oberbürgermeisterin Kalisch Herrn Stadtrat Rink als dauerhaften Vertreter gem. § 138 Abs. 2 S. 2 NKomVG vor. Herr Stadtrat Rink und ein Mitglied des Rates werden als Vertreter/-innen für den Aufsichtsrat benannt.
Die Verwaltung wird beauftragt nach Feststellung des tatsächlichen Zuschussbedarfs von bis zu 18.000 € p.a. eine Zuschussvereinbarung mit der e.novum Lüneburg GmbH zu schließen sowie die Auszahlung für die steuerrechtliche Auskehrung vorzunehmen.
Beratungsinhalt:
Ratsfrau Dr. Dartenne stellt heraus, dass Wirtschaftsförderung wichtig und ein Gründungszentrum eine gute Idee sei. Sie wolle die Verdienste der e.novum gGmbH nicht in Abrede stellen. Mit Entzug der Gemeinnützigkeit sei das e.novum aber zu einem Verlustgeschäft geworden. Anstelle eines Bilanzgewinns gebe es jetzt ungedeckte Schulden. Die GmbH müsse zudem hohe Kosten tragen und sei verpflichtet, die Erbbaukosten zu übernehmen. Die Sanierungskosten für das Gebäude könnten aktuell nicht beziffert werden. Sie frage daher, worin der künftige Erfolg liegen und der Turnaround geschaffen werden solle. Es gebe bisher keine Absichtserklärung der Universität, sich dort zu engagieren. Es scheine, als kaufe sich die Stadt in ein Zuschussgeschäft ein. Sie schlage vor, eine neue Gesellschaft zu gründen, das wäre günstiger. Auch wenn man politisch zu einem anderen Ergebnis kommen könne, müssten dennoch die wirtschaftlichen Aspekte bedacht werden.
Ratsfrau Schröder-Ehlers versichert ihre Zustimmung. Man täte gut daran, das e.novum zu unterstützen. Der Standort sei etabliert. Der Schritt sei richtig für die Wirtschaft und die Gründerszene.
Ratsfrau Esders und Ratsherr Schwake erklären, dass auch Ihre Fraktionen zustimmen werden.
Ratsherr Grimm sieht in der Entscheidung eine Chance. Man nehme Geld in die Hand, um mehr Einfluss zu haben. Man müsse offener denken und allen Gründern die Möglichkeit geben, etwas zu schaffen.
Oberbürgermeisterin Kalisch bedankt sich bei den anwesenden Geschäftsführern. Trotz des Diskussionsbedarfs sei man sich einig, den Ankauf auf den Weg zu bringen.
