13.11.2025 - 20 Mündliche Anfragen i.S.v. § 16 III GO des Rates...

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Beratungsinhalt:

 

Ratsfrau Schröder-Ehlers erkundigt sich, ob die Verwaltung im Zusammenhang mit der Streckensperrung der Bahnstrecke Richtung Hannover etwas unternommen habe. Gerade für Pendler:innen Richtung Celle stimme das Angebot der Bahn nicht. Ein durchgebundener Metronom wäre wünschenswert.

 

Oberbürgermeisterin Kalisch schildert, dass man aktiv geworden sei. Die aktuelle Situation sei nicht tragbar. Hierüber sei ein Gespräch mit Minister Tonne angefragt und für die Folgewoche geplant.

 

Erster Stadtrat Moßmann teilt mit, dass die Bahn eine Information weitergegeben habe, dass es nur zwei Pendler:innen auf der Strecke geben würde. Es müsse sich um ein verfälschtes Ergebnis handeln. Es dürfe nicht sein, dass Pendler:innen ausgegrenzt würden. Die Fernverkehrsverbindungen müssten nutzbar bleiben.

 

 

 

Ratsfrau Filohn erinnert daran, dass seit zwei Jahren keine Sprachmittler:innen mehr zur Verfügung stünden. Sie erkundigt sich nach dem Sachstand.

 

Stadträtin Scholz berichtet, dass sie mit dem Landkreis Kontakt aufgenommen habe. Der Landkreis habe für 2025 Mittel in Höhe von 20.000,00 € eingestellt. Das Projekt sollte sich selbst finanzieren. Sie werde nach dem Sachstand fragen.

 

 

 

Ratsherr Blanck geht auf Gerüchte ein, dass die Pause des metronom in Uelzen auf eine Vereinbarungen zwischen der Landesnahverkehrsgesellschaft und der DB zurückzuführen sei, um nicht als attraktive Alternative für den Fernverkehr zu gelten.

 

Erster Stadtrat Moßmann weist darauf hin, dass die Unterbrechung nach Aussagen der DB mit der Überlastung der Strecke begründet werde. Er greife den Hinweis auf.

 

Anmerkung der Verwaltung:

Der von Herrn Blanck angesprochene „Bruch“ in Uelzen auf der Verbindung Lüneburg – Uelzen – Hannover bei Nutzung des Metronoms äußert sich durch zwei Umstände: zum einen durch einen betriebsbedingten Aufenthalt in Uelzen von rund ¼ Stunde Aufenthalt sowie alle 2 h durch die Notwendigkeit des Umstiegs. Der Betriebshalt verlängert die Fahrzeit von Lüneburg nach Hannover unnötig und die Notwendigkeit des Umstiegs mindert zusätzlich die Attraktivität der Verbindung im Vergleich zur Fernverkehrsverbindung. Die Anmerkung von Herrn Blanck wurde zwischenzeitlich mit der LNVG erörtert und nachgefragt, ob die LNVG perspektivisch plant, beide Negativfaktoren künftig zu bereinigen. Die LNVG hat eingeräumt, dass sie die „Brüche“ auch als ungünstig empfindet, aber kurz- und mittelfristig dieser Zustand nicht geändert werden könne. Der betriebsbedingte Halt ist auf notwendige Überholvorgänge des Personenfernverkehrs zurückzuführen und hängt mit der Streckenüberlastung der Hauptstrecke Hamburg – Lüneburg – Hannover zusammen. Die Notwendigkeit des Umstiegs soll mit Neuausschreibung des Verkehrsvertrages Anfang der 2030er Jahre wegfallen.“

 

 

 

Ratsherr Soldan erkundigt sich nach den Reinigungspflichten auf Rad- und Fußwegen.

 

Erster Stadtrat Moßmann verweist auf die Satzungen zur Straßenreinigung. Die Reinigungspflichten würden auch bei den Anliegern liegen. Er sei im Austausch mit der AGL und werde das Thema ansprechen. Im Herbst müsse aber mit Einschränkungen gerechnet werden.

 

 

 

Ratsherr Grimm beschreibt den immer größer werdender Verkehrsstau und fragt nach, wann die Ampelschaltungen in der Uelzener Straße in Kaltenmoor und den anderen Einfallstraße angepasst würden.

 

Erster Stadtrat Moßmann teilt mit, dass die Umprogrammierung beauftragt sei und die Umsetzung zeitnah erfolgen solle.

 

 

 

Ratsvorsitzende Grunau schließt den öffentlichen Teil um 20:35 Uhr.

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