23.04.2026 - 17.1.1 Änderungsantrag zum Antrag "Artenvielfalt stärk...
Grunddaten
- TOP:
- Ö 17.1.1
- Gremium:
- Rat der Hansestadt Lüneburg
- Datum:
- Do., 23.04.2026
- Uhrzeit:
- 17:00
- Anlass:
- Sitzung
- Beratung:
- öffentlich
- Vorlageart:
- Antrag
- Bearbeitung:
- Andrea Kamionka
- Beschluss:
- abgelehnt
Beschluss:
Der Rat der Hansestadt Lüneburg lehnt mehrheitlich folgenden Beschluss ab:
§ 1 Zieldefinition (neu)
Der Zweck des Antrags wird präzisiert:
Ziel ist nicht die Stärkung der Artenvielfalt, sondern die Externalisierung kommunaler Verantwortung für ein menschengemachtes Problem an die Natur, vorzugsweise in Form von Greifvögeln mit ausreichender Beißkraft.
§ 2 Tierschutzverständnis (geändert)
Der Begriff „tierschutzgerecht“ wird ersetzt durch:
„tierschutzgerecht (im Sinne eines schnellen Endes durch professionelle Drittvögel statt langsamen Verhungerns durch ordnungspolitische Maßnahmen)“.
§ 3 Maßnahmenkatalog (neu)
Anstelle einer ungezielten Ansiedlung von Greifvögeln ist sicherzustellen, dass ausschließlich leistungsstarke, hochqualifizierte Falken zum Einsatz kommen (Mindestanforderung: 8 Tauben pro Stunde, Probezeit 6 Monate).
Die Falken dürfen:
nicht ausgebildet worden sein im Müllfressen,
keinen Hang zu vegetarischer Ernährung haben,
keine emotionale Bindung zu Tauben entwickeln.
§ 4 Folgeabschätzung (neu)
Für den Fall, dass:
die Taubenpopulation erfolgreich dezimiert wird oder
die Falken mangels Tauben beginnen, sich von Müll, Hähnchenknochen oder Stadttauben-Ersatzstoffen zu ernähren,
ist vorsorglich ein Anschlusskonzept zur Regulierung der Falkenpopulation vorzulegen (z. B. durch Uhus, Panther oder andere geeignete Prädatoren).
Anlagen zur Vorlage
| Nr. | Name | Original | Status | Größe | |
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1
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(wie Dokument)
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143,8 kB
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