23.04.2026 - 17.1.1 Änderungsantrag zum Antrag "Artenvielfalt stärk...

Beschluss:
abgelehnt
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Beschluss:

 

Der Rat der Hansestadt Lüneburg lehnt mehrheitlich folgenden Beschluss ab:

 

§ 1 Zieldefinition (neu)

Der Zweck des Antrags wird präzisiert:

Ziel ist nicht die Stärkung der Artenvielfalt, sondern die Externalisierung kommunaler Verantwortung für ein menschengemachtes Problem an die Natur, vorzugsweise in Form von Greifvögeln mit ausreichender Beißkraft.

 

§ 2 Tierschutzverständnis (geändert)

Der Begriff „tierschutzgerecht“ wird ersetzt durch:

„tierschutzgerecht (im Sinne eines schnellen Endes durch professionelle Drittvögel statt langsamen Verhungerns durch ordnungspolitische Maßnahmen)“.

 

§ 3 Maßnahmenkatalog (neu)

Anstelle einer ungezielten Ansiedlung von Greifvögeln ist sicherzustellen, dass ausschließlich leistungsstarke, hochqualifizierte Falken zum Einsatz kommen (Mindestanforderung: 8 Tauben pro Stunde, Probezeit 6 Monate).

Die Falken dürfen:

         nicht ausgebildet worden sein im Müllfressen,

         keinen Hang zu vegetarischer Ernährung haben,

         keine emotionale Bindung zu Tauben entwickeln.

 

§ 4 Folgeabschätzung (neu)

Für den Fall, dass:

         die Taubenpopulation erfolgreich dezimiert wird oder

         die Falken mangels Tauben beginnen, sich von Müll, Hähnchenknochen oder Stadttauben-Ersatzstoffen zu ernähren,

ist vorsorglich ein Anschlusskonzept zur Regulierung der Falkenpopulation vorzulegen (z. B. durch Uhus, Panther oder andere geeignete Prädatoren).

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Abstimmungsergebnis:

 

Zustimmung: 6

Ablehnung: 24

Enthaltung: 3

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Anlagen zur Vorlage