12.02.2026 - 8 Einwohnendenfragen
Grunddaten
Beratungsinhalt:
Frau Fröhlich beschreibt die sinkenden Geburtenzahlen, und fragt den Rat, ob die Zahlen bekannt seien und wie sich diese erklären ließen.
Ratsfrau Dr. Dartenne erklärt, dass statistische Zahlen immer in einen Kontext gestellt werden müssten und dies vielfältige Gründe haben könne.
Ratsherr Soldan bestätigt, dass die Zahlen bekannt seien und man sich z. B. im Zusammenhang mit Kita- und Schulentwicklung damit befasse. Gründe für die Entwicklung könne der Stadtrat nicht beeinflussen.
Ratsherr Gaberle merkt an, dass es sich um ein gesamtgesellschaftliches Problem handele. Es brauche Politik für junge Paare und finanzielle Unterstützung.
Ratsherr Goralczyk weist auf den demografischen Wandel hin. Europa werde schrumpfen, Kinder seien ein Geschenk.
Oberbürgermeisterin Kalisch macht deutlich, dass Lüneburg kinderfreundlich aufgestellt sei und Angebote für Familien mit Kindern bereithalte.
Frau Fröhlich macht auf die von ihr vorgelegten Zahlen aufmerksam, die zu Protokoll gegeben werden.
Frau Gresen beschreibt, dass sie sich als Bürgerin bezogen auf die A 39 nicht ausreichend informiert fühle. Sie wolle wissen, wie viel Schaden durch den Ausbau der A 39 entstehen, wann die Brücke wieder aufgebaut, wie viele Bäume gefällt und wie lange die Bauphase dauern werde.
Erster Stadtrat Moßmann weist darauf hin, dass mit Beginn der Planungen ein Begleit-ausschuss eingerichtet worden sei. Durch das Gremium seien Informationen an die Bürger:innen weitergegeben worden. Die Beratung der Gremien des Rates zusammen mit allen vorgelegten Unterlagen seien im Ratsinformationssystem der Hansestadt Lüneburg verfügbar. Zur Radwegebrücke habe die Autobahn GmbH zugesagt, dass die Brücke nach drei Monaten ersetzt werden solle. Die Autobahn GmbH habe alle relevanten Planunterlagen ins Netz gestellt. Die zu fällenden Bäume würden durch Ersatzpflanzungen ausgeglichen. Der Schaden könne nicht beziffert werden. Sollte es nennenswerte Neuigkeiten geben, werde die Stadt diese wieder über den Begleitausschuss weitergeben.
Ratsfrau Dr. Verlinden bestätigt die Wichtigkeit der Frage. Die Umweltverbandsszene setze sich gegen den Ausbau der A 39 ein. Sie empfehle hierzu eine Broschüre des BUND oder die Zusammenfassung der Lünepedia. Sie macht sowohl auf die Klage des BUND als auch auf eine Onlinepetition aufmerksam.
Aus Sicht von Ratsherrn Soldan zeige die Frage deutlich, wie schwierig die Informationsbeschaffung für Bürger:innen sei. Das Projekt sei aber gut dokumentiert. Außerdem müsse man bedenken, welche Vorteile die A 39 für die Region haben könne. Verbände wie beispielsweise die Handwerkskammer, die IHK oder weitere Wirtschaftsverbände hätten Informationen bereitgestellt. Jedes Bauprojekt erfordere Eingriffe in die Landschaft.
Ratsherr Goralczyk positioniert sich für den Autobahnbau, auch wenn er die Bedenken verstehen könne. Kompensationen seien geplant. Die Mobilität sei ein Wirtschaftsmotor.
Frau Gresen fragt nach, ob es möglich sei, die Daten für Bürger:innen verständlicher zu machen.
Erster Stadtrat Moßmann erklärt, dass das Infomaterial des Begleitausschusses dafür gedacht gewesen sei. Mit den Protokollen und der Internetseite der Autobahn GmbH sei das Projekt und die Planung nachvollziehbar. Für konkreten Nachfragen sei die Verwaltung bereit, im Rahmen ihrer Möglichkeiten Auskunft zu geben.
Anlagen
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