Antrag d. Fraktion Bündnis90/Die Grünen - VO/0824/03
Grunddaten
- Betreff:
-
Trinkwasserqualität in Lüneburg sichern - Bleisanierung voranbringen (Antrag der Fraktion Bündnis 90 / Die Grünen vom 03.11.03, eingegangen am 06.11.03)
- Status:
- öffentlich
- Vorlageart:
- Antrag d. Fraktion Bündnis90/Die Grünen
- Bearbeitung:
- Anke Plett
Beratungsfolge
| Status | Datum | Gremium | Beschluss | PA |
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Erledigt
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Verwaltungsausschuss
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Vorberatung
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Erledigt
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Rat der Hansestadt Lüneburg
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Entscheidung
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27.11.2003
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29.01.2004
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Erledigt
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Rat der Hansestadt Lüneburg
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Entscheidung
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●
Erledigt
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Ausschuss für Umwelt und Verbraucherschutz
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Vorberatung
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22.09.2004
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Beschlussvorschlag
Beschlussvorschlag:
Der
Antrag wird in den Ausschuss für Umwelt und Verbraucherschutz überwiesen, da
seine Verwirklichung eine sachliche und fachliche Überprüfung und ggf. die
Bereitstellung von Mitteln erfordert.
Beschlussvorschlag vom 08.09.2004 zum Ausschuss für Umwelt und Verbraucherschutz
Die Ergebnisse der Arbeitsgruppe Bleisanierung (Landesgesundheitsamt) sowie der Arbeitsgemeinschaft Bleisanierung (Mieter- und Mieterverbände, Gebietskörperschaften, Handwerk, Bau- und Gesundheitsverwaltung) werden abgewartet. Die Verwaltung wird aufgefordert, eng mit dem Gesundheitsamt des Landkreises zusammen zu arbeiten und das weitere Projekt zu unterstützen.
Sachverhalt
Sachverhalt:
Siehe
Anlage.
Ergänzender Sachverhalt vom 08.09.2004 zum Ausschuss für Umwelt und Verbraucherschutz
Der Niedersächsische Landtag hat auf Empfehlung des Ausschusses für
Soziales, Frauen, Familie und Gesundheit hat am 21.01.2004 beschlossen:
Die Landesregierung wird aufgefordert sicherzustellen, dass
- in
den Kommunen flächendeckend Informationen über Altbestände an
Bleitrinkwasserrohren zusammen mit Hilfe des Installateurhandwerkes und
der Hausbesitzer zusammengetragen werden; im Zweifelsfall müssen durch die
Gesundheitsämter Wasseranalysen auf Bleigehalt an den
Wasserentnahmestellen durchgeführt werden,
- auf
Landesebene eine Arbeitsgemeinschaft Bleisanierung eingerichtet wird, an
der alle relevanten Akteure (Mieter- und Mieterverbände,
Gebietskörperschaften, Handwerk, Bau- und Gesundheitsverwaltung) beteiligt
werden. Aufgabe der Arbeitsgemeinschaft ist es, Sanierungsstrategien zu
vereinbaren und den niedersächsischen Kommunen bei der Umsetzung der
Aufgabe behilflich zu sein. Weiter sollte die Arbeitsgemeinschaft
abgestimmte Informationen über kostengünstige Sanierungstechniken und
finanzielle Unterstützungsmöglichkeiten (z.B. Hilfen durch die KfW) sowie
über mögliche gesundheitliche Folgen erarbeiten,
- öffentlichkeitswirksam
für die notwendige Bleisanierung geworben wird. Hierzu werden die nds.
Kommunen mit einheitlichen Informationsbroschüren versorgt. Das Nds.
Landesgesundheitsamt hat die erforderlichen Informationsveranstaltungen
durchzuführen, die Informationsbroschüren zu verfassen sowie die
Durchführung der Aufgabe fachlich zu überwachen.
Am 22.07.2004 hat der Präsident des
Nds. Landtages folgende Antwort der Landesregierung veröffentlicht (Drucksache
15/1211):
Projektdurchführung
1.
Flächendeckende
Information über Altbestände an Bleitrinkwasserrohren
a)
Überwachungspflichtige
Anlagen
Am Landesgesundheitsamt wurde eine Arbeitsgruppe unter Beteiligung der
kommunalen Spitzenverbände eingerichtet, die eine einheitliche Datenerhebung
erarbeiten soll, damit die Ergebnisse der Überwachung der kommunalen
Gesundheitsämter von Hausinstallationen, aus denen Wasser für die
Öffentlichkeit bereitgestellt wird, erfasst, berichtet und ausgewertet werden
können. Diese Angaben bilden eine Grundlage für die flächendeckende Information
zu Altbeständen an Trinkwasser führenden Bleileitungen.
b)
Anlagen,
die nicht der Überwachung unterliegen
Wie oben dargelegt, ist die Initiative von Verbraucherinnen und
Verbrauchern oder Eigentümerinnen und Eigentümern der Hausinstallationen von
entscheidender Bedeutung für die erforderliche Erhebung und soll durch
geeignete Aufklärungsmaßnahmen gefördert werden.
c)
Weitere
Informationsgewinnung durch die Gesundheitsämter
Die Gesundheitsämter werden demnächst auf dem Erlassweg über das
Programm informiert und aufgefordert, Daten in Zusammenarbeit mit dem
ansässigen Installateurhandwerk und den Hausbesitzerinnen und Hausbesitzern zu
erheben. In der laufenden Vorbereitungsphase der Projektes Bleisanierung wurde
deutlich, dass vor allem auch die Wasserversorger Kenntnisse über den Zustand
der Hausinstallationen besitzen. Insofern sind die Wasserversorger ebenfalls
wichtige Informationsträger für die Gesundheitsämter.
2.
Arbeitsgemeinschaft
Bleisanierung
Die Federführung der
Arbeitsgemeinschaft Bleisanierung wurde dem Landesgesundheitsamt übertragen.
Nach Festlegung des Teilnehmerkreises wird eine erste Sitzung in zeitlicher
Abstimmung mit den weiteren Maßnahmen, voraussichtlich im September 2004, stattfinden.
3.
Öffentlichkeitsarbeit
Das
Landesgesundheitsamt hat bereits Vorlagen von Informationsbroschüren für die
Bevölkerung erstellt. Sie sollen in weitere Sprachen übersetzt und den
Gesundheitsämtern zur Verfügung gestellt werden. Das Projekt Bleisanierung ist
durch das Landesgesundheitsamt auf dem Tag der Niedersachsen präsentiert
worden. Darüber hinaus wird die Thematik in die Schulungsmaßnahmen für den
öffentlichen Gesundheitsdienst aufgenommen.
Sobald die
Vorbereitungen auch in Zusammenarbeit mit den Kommunen abgeschlossen sind, ist
eine erste Presseinformation für Mitte September durch das MS geplant. Auf
diese Weise ist eine koordinierte Öffentlichkeitsarbeit zwischen Land und
Kommunen möglich.
Finanzielle und personelle Auswirkungen
Finanzielle
Auswirkungen:
Kosten (in )
a) für die
Erarbeitung der Vorlage: 50
aa)
Vorbereitende Kosten, z.B. Ausschreibungen, Ortstermine, etc.
b) für die Umsetzung
der Maßnahmen:
c) an Folgekosten:
d) Haushaltsrechtlich
gesichert:
Ja x
Nein
Haushaltsstelle: 12000-40000
Haushaltsjahr: 2004
e) mögliche
Einnahmen:
Anlagen
| Nr. | Name | Original | Status | Größe | |
|---|---|---|---|---|---|
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1
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(wie Dokument)
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90 kB
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2
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(wie Dokument)
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116 kB
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3
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(wie Dokument)
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30 kB
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