Mitteilungsvorlage - MV/12455/26
Grunddaten
- Betreff:
-
Bericht Hitzeaktionsplan und Starkregen
- Status:
- öffentlich
- Vorlageart:
- Mitteilungsvorlage
- Beschlussorgan:
- Fachausschuss (kein Beschluss)
- Bearbeitung:
- Amelie Grunenberg
Beratungsfolge
| Status | Datum | Gremium | Beschluss | PA |
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●
Geplant
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Ausschuss für Umwelt, Klima, Grünflächen und Forsten
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Kenntnisnahme
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03.06.2026
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Sachverhalt
Der Klimawandel mit zunehmenden Hitzeperioden und Starkregengefahren stellt auch die Hansestadt Lüneburg vor wachsende Herausforderungen, insbesondere im Hinblick auf den Schutz vulnerabler Bevölkerungsgruppen, die Gesundheit sowie die Aufenthaltsqualität im öffentlichen Raum. Vor diesem Hintergrund wurde die Erstellung eines Hitzeaktionsplans und die Fortschreibung eines Starkregenmanagements im Jahr 2024 als Schlüsselmaßnahme im Klimaanpassungskonzept beschlossen.
Die Erarbeitung erfolgt im Rahmen der geförderten Umsetzung des Klimaanpassungskonzepts (DAS A.2).
Zur fachlichen und prozessualen Unterstützung bei der Erarbeitung des Hitzeaktionsplans wurde das Büro ecolo – Agentur für Ökologie und Kommunikation beauftragt.
Seit Anfang 2026 arbeitet eine verwaltungsinterne Steuerungsgruppe unter Beteiligung des Klimaanpassungsmanagements, des Gesundheitsamtes des Landkreises sowie weiterer Fachbereiche an der Entwicklung des Hitzeaktionsplans. Dabei wurden erste Maßnahmenvorschläge sowie ein Vorschlag für eine Kommunikationskaskade für Hitzeereignisse erarbeitet.
Zur Einbindung weiterer relevanter Akteurinnen und Akteure wurde im April 2026 ein Runder Tisch durchgeführt. Vertreter:innen u.a. aus den Sektoren Gesundheitswesen, Pflege, Soziales und Bildung brachten ihre fachlichen Perspektiven, Informationen zu bestehenden Aktivitäten und Bedarfe in den Prozess ein.
Ziel des Hitzeaktionsplans ist es, bestehende Aktivitäten im Bereich Hitzeschutz zu bündeln, konkrete Maßnahmen zum Schutz der Bevölkerung zu entwickeln und Zuständigkeiten für den Umgang mit Hitzeereignissen klarer zu strukturieren. Erste Maßnahmen sollen bereits vor Fertigstellung des Gesamtplans umgesetzt werden. Der Abschluss des Hitzeaktionsplans ist für Ende 2026 vorgesehen.
Bereits bestehende Angebote wie die Hitzekarte der Hansestadt Lüneburg mit Trinkwasserspendern, kühlen Aufenthaltsorten und Grünflächen werden in den Prozess integriert und fortentwickelt.
Zur Fortschreibung eines Starkregenmanagements wurde im September 2024 eine verwaltungsinterne Arbeitsgruppe unter Beteiligung der Bereiche Umwelt, Ordnung und Klimaanpassung eingerichtet. Zur Einbindung weiterer relevanter Akteure wurde im Mai 2025 ein erster Runder Tisch durchgeführt. Akteure aus den Bereichen Umwelt, Ordnung, Wasserversorgung, Stadtentwicklung, Grünplanung, Blaulichtfamilie, Wirtschaft und Gebäudemanagement tauschten sich zu Handlungsbedarfen aus und brachten ihre fachliche Perspektive in den Prozess ein. In einem zweiten Runden Tisch im April 2026 wurden anhand eines konkreten Starkregenereignisses etablierte Handlungs- und Kommunikationsabläufe evaluiert.
Zwischen den beiden runden Tischen wurden Maßnahmen zur Information der Öffentlichkeit umgesetzt.
Ziel ist es in einem fortlaufenden Prozess, die bestehenden Aktivitäten weiter zu bündeln, Kommunikationsstrukturen zu verbessern sowie die Bürger:innen für das Thema Starkregen zu sensibilisieren.
Anhand einer Präsentation wird die Verwaltung in der Ausschusssitzung ergänzend vortragen.
Klima und Nachhaltigkeit
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Ziel |
Unterziel |
Bewertung |
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Klimaanpassung |
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Erhaltung der Kaltluftschneisen/Förderung eines gesunden Stadtklimas |
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Förderung des Hitzeschutzes |
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Verringerung der Auswirkungen von Starkregen-ereignissen (z.B. Verringerung der Bodenversiege-lung) |
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Hochwertige Bildung |
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Verbreitung von Informationen/Schaffung von Bewusstsein für eine nachhaltige Lebensweise (Klimaschutz, Klimaanpassung, Ernährung usw.) |
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(++) deutlich positive Auswirkung, (+) positive Auswirkung, (-) negative Auswirkung, (--) erheblich negative Auswirkung
