Anfrage - AF/12322/26

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Beratungsfolge

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Sachverhalt

Die beigefügte Anfrage wird seitens der Verwaltung wie folgt beantwortet:

 

Grundsätzlich ist festzuhalten, dass die Verwaltung die Belange der Barrierefreiheit als wesentlichen Bestandteil einer nachhaltigen und sozial gerechten Mobilitätsentwicklung versteht. Die systematische Betrachtung und Weiterentwicklung entsprechender Maßnahmen erfolgt dabei nicht isoliert für einzelne Straßenräume, sondern im Rahmen übergeordneter konzeptioneller Prozesse.

 

Vor diesem Hintergrund wird aktuell der Nachhaltige Urbane Mobilitätsplan (NUMP) als zentrales strategisches Instrument der Stadt Lüneburg mit seinem Handlungsrahmen umgesetzt. Der NUMP verfolgt das Ziel, Mobilität ganzheitlich, quartiersbezogen und unter besonderer Berücksichtigung vulnerabler Verkehrsteilnehmenden – darunter ältere Menschen, mobilitätseingeschränkte Personen sowie Kinder – weiterzuentwickeln. Die Erfassung von Defiziten, unter anderem im Hinblick auf Barrierefreiheit und Querungsmöglichkeiten, ist Bestandteil dieses Ansatzes und fließt in die Priorisierung künftiger Maßnahmen ein.

 

Die Verwaltung sieht den seitens der Anfragenden beschriebenen Handlungsbedarf und wird die genannten Hinweise in die weiteren Schritte und Arbeiten einbeziehen. Konkrete bauliche Einzelmaßnahmen an den in der Anfrage aufgeführten Straßenquerungen sind derzeit noch nicht vorgesehen. Aufgrund einer von sonstigen Tiefbaumaßnahmen unabhängigen Herstellung wird die Anregung aufgenommen, zusätzlich zur baulichen Überformung im Bereich Ostpreußenring/Brandenburger Straße, einen Fußgängerüberweg einzurichten und eine straßenverkehrsrechtliche Anordnung geprüft.

 

Über die zeitliche Umsetzung konkreter baulicher Maßnahmen kann zum jetzigen Zeitpunkt noch keine verbindliche Aussage getroffen werden. Diese wird von den Ergebnissen der laufenden Planungen, der Prioritätensetzung im NUMP sowie den zur Verfügung stehenden personellen und finanziellen Ressourcen abhängen.

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Klima und Nachhaltigkeit

 

 

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Finanzielle und personelle Auswirkungen

 

 

  nein

 

 

 

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Anlagen

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