23.11.2004 - 4 Produkte im Bereich Schulen

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Beschluss:

 

Der Schulausschuss nimmt die Produktbildung im Bereich Schulen zur Kenntnis.

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Beratungsinhalt:

 

Der Leiter des Bereichs Schulen, Sport und Kultur, Herr Wiebe, trägt ergänzend zur Vorlage zum Thema Produkte vor: Die Bildung von Produkten dient der Vorbereitung der Einführung des neuen kommunalen Rechnungswesens, das für das Jahr 2010 vorgeschrieben ist. Vorgabe für die Produktbildung war, möglichst wenig Kostenträger abzubilden, um die Übersichtlichkeit des Produkthaushalts zu gewähren. Herr Wiebe erläutert außerdem das beispielhaft vorgelegte Produktblatt für Grundschulen, in das neben inhaltlichen statistischen Daten auch schon erste Daten und Kennzahlen-Abbildungen aufgenommen wurden.

 

Bürgermeisterin Schellmann erkundigt sich, ob nicht auch detaillierte Aufstellungen für einzelne Schulen möglich seien. Herr Wiebe bestätigt, dass die Abbildung einzelner Schulen (Kostenstellen) durchaus möglich sei, für den Produkthaushalt insgesamt jedoch eine in dieser Form zusammengefasste Aufstellung aus Gründen der Übersicht erforderlich sei.

 

Ratsfrau Thielbörger wünscht sich weitergehende Informationen in den Produktblättern, wie z.B. die Besonderheiten von Schulen, wie Schulen in sozialen Brennpunkten. Auch die Kennzahlen müssten weiter erläutert werden. Auch dazu wird von Herrn Wiebe bestätigt, dass die Produktblätter keine starre Form seien, sondern ständig weiterentwickelt würden. Detailaufstellungen seien zu allen Kostenaufstellungen möglich, gehörten nur nicht in den Produkthaushalt.

 

Auf Nachfrage von Beigeordneten Firus wird bestätigt, dass Abschreibungen in den Produkten noch nicht enthalten seien.

 

Beigeordneter Dr. Scharf berichtet, dass der Landkreis zum Jahr 2004 erstmals ein Gesamtprodukt-Haushalt aufgestellt habe. Bei der Darstellung dieses Haushaltes fehle ihm jedoch die Formulierung konkreter Ziele; z. B. auch von bestimmten Schwerpunkten, wie z.B. der behindertengerechten Ausstattung von Schulen.

 

Auf Nachfrage von Bürgermeisterin Schellmann wird bestätigt, dass in den Produkten die tatsächlichen Kosten, nicht die Budgets abgebildet werden sollen.

 

Beigeordneter Firus fasst die Aussprache des Schulausschusses zu den Produkten im Bereich Schulen zusammen. Gesetzlich ist die Einführung des neuen kommunalen Rechnungswesens erst für das Jahr 2010 vorgesehen. Die Anregungen zur weiteren Feinabstimmung der Produkte werden von der Verwaltung zur Kenntnis genommen.

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