04.10.2011 - 5 68. Änderung des Flächennutzungsplanes der Hans...

Beschluss:
ungeändert beschlossen
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Beschluss:

Der Ausschuss für Bauen und Stadtentwicklung fasst einen der Beschlussempfehlung der Verwaltung folgenden einstimmigen Beschluss.

 

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Beratungsinhalt:

 

Oberbürgermeister Mädge führt einleitend aus, dass durch die Bereitstellung der Fläche für die Bauwagenbewohner den Interessierten eine Lebensform ermöglicht wird, die zwar von vielen für ihre eigene Person als nicht nachvollziehbar angesehen wird, jedoch für die Bewohner dort eine alternative Lebensform darstellt, für die mit der Ausweisung dieser Fläche der richtige Raum gegeben wurde. Anlässlich eines Besuches vor Ort hat sich für ihn der Eindruck vermittelt, dass die dortige Umsetzung Hand und Fuß hat, dass vieles von den Anwohnern in Eigenleistung umgesetzt wird und dass erkennbar ist, dass die Vorgaben auch Stück für Stück realisiert werden.

Er empfiehlt daher dem Ausschuss, der Beschlussempfehlung der Verwaltung zu folgen.

 

Beigeordnete Schellmann merkt an, dass sie schon vielfach darauf angesprochen wurde, dass der optische Eindruck des Areals den Eindruck vermittelt, dass es dort zumindest in den Außenbereichen dreckig sei. Für sie stellt sich die Frage, ob die Möglichkeit besteht, mit den Bewohnern eine Vereinbarung dahingehend zu treffen, dass zumindest die Außenbereiche dem Außenstehenden einen annehmbaren, akzeptablen und sauberen Eindruck vermitteln.

 

Oberbürgermeister Mädge merkt an, dass er anlässlich seines Besuches vor Ort nicht  den Eindruck vermittelt bekommen habe, dass die Außenbereiche dreckig seien. Er weist darauf hin, dass man sich in Erinnerung rufen sollte, dass dieser Platz auf einer ehemaligen Ackerfläche angelegt wurde und dass insofern in trockenen Zeiten eine gewisse Staubentwicklung hinzunehmen sei. Auch weist er darauf hin, dass noch die Anlegung eines Lärmschutzwalls, ausgerichtet zur Kreisstraße hin, vorgesehen sei. Dieser Wall soll jedoch bewusst kein Sichtschutzwall sein, weil auch nicht vorgesehen sei, hier eine Abschottung vorzunehmen. Wie bereits mehrfach ausgeführt, gehört zu einer Stadt heutiger Prägung auch alternatives Wohnen zu ermöglichen.

 

Ratsherr Bruns bestätigt die Aussagen von Oberbürgermeister Mädge. Auch er hat die Wohnwagenbewohner besucht und anlässlich dieses Besuches nicht feststellen können, dass das Gelände einen verwahrlosten Eindruck vermittelt. Insofern fordert er auch für die Bewohner dieses Platzes Toleranz von denjenigen ein, die sich für sich selbst eine solche Lebensform nicht vorstellen können. Er verdeutlicht, dass auch in Neubaugebieten in der Anlaufphase für Außenstehende der optische Eindruck entsteht, dass die Außenbereiche verwahrlost seien. Er bittet daher darum, den Bewohnern die notwendige Zeit einzuräumen, sich auf dem Gelände entsprechend einzurichten. Auch empfiehlt er den Kritikern, sich selbst vor Ort ein Bild zu verschaffen.

Er empfindet die Zulassung einer alternativen Lebensform für eine Stadt wie Lüneburg als Bereicherung.

 

Weitere Wortmeldungen liegen nicht vor.

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