10.12.2009 - 14 Gesundheitsholding Lüneburg GmbH - Wirtschaftsp...

Beschluss:
ungeändert beschlossen
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Beschluss:

 

Der Ausschuss für Wirtschaft und städtische Beteiligungen beschließt einstimmig:

 

Die Beteiligungsvertreter der Hansestadt werden angewiesen, in der Gesellschafterversammlung der Gesundheitsholding Lüneburg GmbH dem Wirtschaftsplan 2010 zuzustimmen.

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Beratungsinhalt:

 

Der stellvertretende Vorsitzende, Ratsherr Srugis, übergibt nach kurzer Einleitung an den Geschäftsführer Herrn Sauer.

 

Herr Sauer erläutert die Veränderungen des Erfolgsplans 2010 zum Plan 2009. Der Personalaufwand steigt um 92.000€, da ein Jurist eingestellt werden soll, der die Leistungen der Gesundheitsholding für die Tochtergesellschaften vervollständigt. Diese Veränderung wirkt sich auf die Umsatzerlöse aus, da die Kosten der Gesellschaft per Umlage von den Tochtergesellschaften finanziert werden. Die einzelne Umlage pro Gesellschaft wird sich aufgrund der Neugründung des Ambulanzzentrums kaum ändern. Insgesamt ist ein konsolidierter Jahresüberschuss von 1.283.000€ geplant.

 

Neben dem Jahresüberschuss ist die Entwicklung der Beschäftigungszahlen erfreulich. Denn von 2008 mit 2.225 Mitarbeitern werden 2010 mehr als 2.500 Mitarbeiter/-innen im Holdingkonzern beschäftigt sein.

Weiterhin ist festzustellen, dass alle Gesellschaften ihre Investitionen nicht durch neue Kredite sondern durch Erlöse und Mittel gem. des Krankenhausfinanzierungsgesetzes finanzieren.

 

Ratsherr Richey merkt an, dass das Jahresergebnis für 2009 und der für 2010 geplante Überschuss erfreulich sind, so dass über einen Konsolidierungsbeitrag nachgedacht werden sollte.

Herr Sauer entgegnet, dass die Entwicklung der Jahresergebnisse nicht mit Sicherheit geplant werden kann, da z.B. die Kurzentrum Lüneburg Kurmittel GmbH Fehlbeträge von rd. 800T€ aus Vorjahren hat und die gemeinnützigen Gesellschaften Psychiatrische Klinik und Städtisches Klinikum keine Gewinne erzielen. Es würde aber über einen Beitrag zur Konsolidierung nachgedacht, jedoch könne dazu noch nichts gesagt werden.

 

Oberbürgermeister Mädge erläutert die positive Entwicklung der Gesundheitsholding im Vergleich zu anderen Städten, in denen Krankenhäuser eher geschlossen bzw. verkauft werden.

 

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Anlagen zur Vorlage

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