14.10.2002 - 6 Fortführung der Vollen Halbtagsschule

Beschluss:
ungeändert beschlossen
Reduzieren

Beschluss:

 

Der Schulausschuss beschließt, die Fortführung der vollen Halbtagsschulen  Anne-Frank-Schule bis zur vollständigen Umwandlung zur Ganztagsschule und der Grundschule Am Sandberg bis zum 31.07.2006 zu beantragen.

Reduzieren

Abstimmungsergebnis:

 

Der Beschluss erfolgt einstimmig.

Reduzieren

 

Beratungsinhalt:

 

Stadtdirektor Koch erläutert die Vorlage und bittet darum, auch den Lüneburger Schulen die vom Gesetzgeber eingeräumte Übergangszeit zu gönnen, auch wenn hier bereits sehr früh ein anderer Beschluss gefasst wurde.

 

Beigeordnete Baumgarten fragt, ob die betroffenen Schulen denn dann trotzdem die vollen Lehrerstunden und Finanzmittel erhalten, die ihnen durch die Umwandlung versprochen wurden.

 

Herr Bodenstedt erläutert, dass die beiden Schulen dann wieder genauso versorgt werden, wie die anderen vollen Halbtagsschulen auch. Nur die tatsächlichen Ganztagsschulen werden auch zu 100% versorgt.

Auf dem Papier ist zwar gerade die Anne-Frank-Schule sogar zu über 100% versorgt, doch wird sich dies in der Realität dann doch anders herausstellen.

 

Beigeordneter Firus fragt nach, ob denn der hier gewünschte Beschluss nun direkt zu einer Verschlechterung der Schulen führt.

 

Laut Herrn Bodenstedt wird dies für 2003 nicht der Fall sein, da hier die Versorgung schon feststeht, doch für die Zukunft kann er hier noch keine Aussage treffen.

 

Bürgermeisterin Schellmann vermutet jedoch, dass es schon zu einer Verschlechterung führen wird, da ja gerade mit der 100%-Versorgung die Schulen gelockt wurden, so schnell wie möglich eine Umwandlung zur vollen Ganztagsschule vorzunehmen.

 

Stadtdirektor Koch führt an dieser Stelle an, dass es der Wunsch der Grundschule Am Sandberg war, die Fristverlängerung zu bekommen.

 

Ratsfrau Schneider äußert den Wunsch, ganz genau erläutert zu bekommen, was sich im Einzelnen für die Schulen durch den Beschluss ändert, da ihr die genannten Prozentsätze nicht sehr aussagekräftig erscheinen.

 

Herr Bodenstedt versucht, das sehr komplizierte Rechenverfahren zur Unterrichtsversorgung zu erläutern und bietet an, dies in einem persönlichen Gespräch noch genauer auszuführen.

Er kann aber die Ausschussmitglieder dahingehend beruhigen, dass eine volle Halbtagstätigkeit der Schulen in jedem Fall sichergestellt ist.

 

Ratsherr Nowak ergänzt, dass ein Unterschied beider Schulformen darin liegt, dass in einer vollen Halbtagsschule nur Lehrkräfte tätig sind, in einer verlässlichen Ganztagsschule dagegen auch andere qualifizierte Kräfte.

 

Beigeordneter Firus fasst zusammen, dass es Ziel sein soll, die Grundschulen zu verlässlichen Ganztagsschulen umzuwandeln, da aber auch die vollen Halbtagsschulen eine sehr gute Arbeit verrichten, spricht nichts gegen eine Verlängerung der Umwandlungsfrist.

Reduzieren

Anlagen zur Vorlage