23.01.2007 - 6 Optimierung der Lichtsignalanlage Altenbrückert...

Beschluss:
ungeändert beschlossen
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Beschluss:

 

Der Verkehrsausschuss beauftragt die Verwaltung zur Umsetzung der vorgestellten Maßnahmen zur Optimierung des Abschnittes Scharff-Kreuzung / Bahnhofstraße.

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Abstimmungsergebnis:

 

   Ja-Stimmen:            7

Nein-Stimmen:            -

  Enthaltungen:            -

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Beratungsinhalt:

 

Frau Schröder-Ehlers beschreibt die problematische Situation in der Altenbrückertorstraße. Hier gibt es von der Scharff-Kreuzung oftmals einen Rückstau, wodurch auch der Linienbusverkehr vom Bahnhof zum Sande behindert wird. Die beiden separaten Rechtsabbiegespuren für Busse und andere Fahrzeuge von der Altenbrückertorstraße in die Bahnhofstraße bzw. Ladestraße sollen deshalb zusammengelegt werden. Dadurch entsteht die Möglichkeit in der Altenbrückertorstraße die Linksabbiegespur (zur Willy-Brandt-Straße) zu verlängern. Die Fahrspuren in Richtung Sande und Schießgrabenstraße werden dadurch entlastet.

 

Beigeordneter Meißner fragt nach Nachteilen, die durch den Wegfall der separaten Busspur für Busse entstehen.

 

Herr Schleinitz von der Firma Siemens teilt mit, dass die Busse nach wie vor bevorrechtigt geschaltet werden und die vor ihnen auf der Rechtsabbiegespur stehenden KFZ quasi vor sich herschieben

 

Durch den Wegfall der Post sind die Rechtsabbiegespuren nach Auskunft von Oberbürgermeister Mädge schon entlastet worden.

 

Herr Thöring führt an, dass die Busse nach den Veränderungen konfliktfrei von Fußgängern und Radfahrern geschaltet werden können. Das trägt zu einer erhöhten Verkehrssicherheit bei. Durch die Änderung der Signalprogramme werden darüber hinaus die Wartezeiten für Radfahrer und Fußgänger um die Kreuzung zu queren erheblich reduziert, sodass die Anzahl der Rotlichtverstöße bzw. der Falschfahrer entgegengesetzt der Fahrtrichtung auf der Nordseite der Altenbrückertorstraße zurückgehen dürfte.

 

Herr Meyer kritisiert, dass die Busse häufig in größeren Fahrzeuggruppen vom Bahnhof abfahren.

 

Herr Thöring sieht diesen Tatbestand in den Abfahrts- / Ankunftszeiten des Metronoom begründet. Der Busfahrplan ist nun mal auf Kundenwunsch an die Taktzeiten des Metronoom angepasst.

 

Ratsherr Riechey möchte die Höhe der Kosten wissen.

 

Frau Schröder-Ehlers beziffert die Umprogrammierung der Ampel mit ca. 7.500 €, für die Markierungsarbeiten liegen bisher noch keine Angebote vor.

 

Herr Losch antwortet auf Nachfrage vom Beigeordnetem Löb, dass er in der Umgestaltung der Kreuzung für die Busse keine Nachteile sieht.