09.02.2026 - 10 Erweiterung Sanierungsgebiet Westliches Wasserv...

Beschluss:
ungeändert empfohlen
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Beschluss:

 

Der Ausschuss für Bauen und Stadtentwicklung empfiehlt dem Rat der Hansestadt Lüneburg einstimmig, folgenden Beschluss zu fassen:

Der Rat der Hansestadt Lüneburg beschließt gemäß § 142 Abs. 3 S. 1 BauGB über die Änderung der Satzung des Sanierungsgebietes Nr. 4 „Wasserviertel“ nebst zeichnerischer Beschreibung des Gebietes.

 

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Abstimmungsergebnis:

 

Zustimmung: 10

Ablehnung: 0

Enthaltung: 0

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Beratungsinhalt:

 

Die TOPs 10, 11, 12 und 12.1 werden zusammen beraten.

 

Stadtbaurätin Gundermann leitet in das Thema ein. Die Beschlüsse beträfen die Sanierungsgebiete „Westliches Wasserviertel“ und „Am Weißen Turm“. Im Gebiet Westliches Wasserviertel wurde ein neuer Rahmenplan erarbeitet, der dem Ausschuss bereits vorgestellt wurde. Im Januar fand eine Öffentlichkeitsveranstaltung statt, bei der auch den Bürger:innen der neue Rahmenplan erläutert wurde. Die neue Rahmenplanung macht es notwendig, die Kosten- und Finanzierungsübersicht anzupassen. Außerdem ist eine Gebietserweiterung und damit eine Anpassung der Satzung notwendig, damit die identifizierten Missstände, die bislang außerhalb des Sanierungsgebiets liegen, wie z.B. das Rathaus, mit Städtebauförderungsmitteln saniert werden können. Für das Sanierungsgebiet Am Weißen Turm musste aufgrund der Verlängerung der Laufzeit die Kosten- und Finanzierungsübersicht angepasst werden. Den Prüfauftrag aus dem Antrag der Linken trägt die Verwaltung mit.

 

Ratsherr Grimm fragt, warum sich die Kosten für die Maßnahme Bardowicker Straße 1 in der Vorlage von der Präsentation von Frau Lucht unterscheiden.

 

Frau Lucht erklärt, dass es sich um zwei verschiedene Maßnahmen handle. In der Präsentation wurde der Innenumbau vorgestellt und mit den Fördermitteln könnten zusätzliche Maßnahmen an der Fassade und an den Gauben erfolgen.

 

Ratsfrau John spricht die Auswirkung der Entscheidung des Rats zum Fahrradring und die Nachhaltigkeitsmaßnahmen an der Bardowicker Mauer an.

 

Herr Matz, Fachbereichsleitung Tiefbau und Grün, führt aus, dass die geplanten Maßnahmen nicht im direkten Zusammenhang mit dem Fahrradring stehen.

 

Ratsherr Kohlsteht schlägt vor, das Haus in der Reichenbachstraße, welches vor 2 Jahren gebrannt hat, mit aufzunehmen.

 

Frau Hoffmann, Teamleitung Stadtsanierung, erklärt, dass für eine Erweiterung mit privaten Häusern eine neue aufwändige Analyse notwendig wäre. Zudem könne die Städtebauförderung die privaten Eigentümer nach Aufnahme nur mit einer geringen Pauschalförderung unterstützen.

 

Ratsherr Grimm fragt, welche Auswirkungen der Beschluss hat.

 

Stadtbaurätin Gundermann führt aus, dass der Rat nicht an die Umsetzung der einzelnen Maßnahmen gebunden sei.

 

Ratsfrau Esders fragt nach den Finanzierungsmöglichkeiten zur Stärkung des Quartiersmanagements.

 

Stadtbaurätin Gundermann erklärt, dass in dem Sanierungsgebiet am Weißen Turm noch finanzielle Mittel vorhanden seien. In Kaltenmoor hingegen würde eine Weiterentwicklung des Quartiersmanagements zu einer Reduzierung anderer, vor allem auch baulicher, Maßnahmen führen. Nach aktuellem Stand werde vom Land nicht mehr Geld zur Verfügung gestellt.

 

Ratsfrau Esders regt an, die aktuelle ehrenamtliche Arbeit mehr in das Quartiersmanagement zu integrieren. Eine finanzielle Lösung soll noch geprüft werden.

 

Frau Hoffmann beantwortet Fragen zur Kosten- und Finanzierungsübersicht.

 

Ratsfrau Esders stellt ihren Antrag vor.

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Anlagen zur Vorlage