18.11.2025 - 12.4 Antrag "Konzept für ein Szene-Café" (Antrag der...

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Der Antrag wurde zurückgezogen.

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Ratsfrau Henze erklärt, dass damals die Möglichkeit bestand, über einen erfahrenen Träger, die drobs des Lebensraum Diakonie, kostenlos ein Konzept zu erhalten. Sie sagt, dass der Träger lediglich eine klare Beauftragung benötigt hätte. Die drobs hat zudem signalisiert, dass eine Umsetzung auch in einer Containerlösung denkbar ist. Da sie inzwischen erfahren hat, dass die Verwaltung bereits selbst an einem Konzept für ein Szenecafé arbeitet und Gespräche mit der drobs geführt hat, ist das Ziel des SPD-Antrags erfüllt. Die SPD zieht daher ihren Antrag zurück.

 

Stadträtin Scholz erläutert, dass die drobs der Verwaltung gegenüber angegeben hat, mit der SPD über das Thema nie im Gespräch gewesen zu sein. Es hat lediglich einen allgemeinen Austausch gegeben, bei dem man darüber gesprochen hat, dass aus früheren Überlegungen des damaligen Dezernenten eventuell ein Konzept entwickelt werden könnte. Ein Konzept liegt jedoch nicht vor, da keine Finanzierung, Zielgruppenanalyse oder Kooperationsstruktur ausgearbeitet wurden. Sie führt darüber hinaus aus, dass die Verwaltung ununterbrochen an der Erstellung eines belastbaren Konzepts arbeitet. Dazu gehören eine umfassende IST-Analyse sowie Gespräche mit allen relevanten Akteuren.

 

Ratfrau Esders plädiert für einen breiten Austausch aller Fraktionen und relevanten Träger. Sie erinnert daran, dass schon seit März 2023 über das Thema gesprochen wird und es nach wie vor keine Lösung gibt. Da laut Verwaltung weder Räumlichkeiten noch Kooperationspartner verfügbar sind, regt sie an zu prüfen, ob städtische Liegenschaften genutzt werden können.

 

Stadträtin Scholz erwidert, dass die Verwaltung bereits alle stadteigenen Gebäude geprüft hat. Die Gebäudewirtschaft hat mitgeteilt, dass keine geeigneten städtischen Liegenschaften zur Verfügung stehen. Sie betont, dass die Verwaltung aktiv weiter sucht und jeden Hinweis aus dem Leerstandsmanagement prüft, jedoch an faktische Grenzen stößt. Sie sieht allerdings keinen Mehrwert in einem großen Runden Tisch mit allen Trägern und politishen Mitgliedern, da die Verwaltung bereits einzeln und strukturiert mit allen relevanten Akteuren im Austausch ist.

 

Ratsfrau Esders hält fest, dass darum geht gemeinsam Lösungen zu entwickeln. Ihrer Einschätzung nach können manche Träger zwar grundsätzliches Interesse signalisieren, aber aufgrund ihrer jeweiligen Rahmenbedingungen keine eigenständige Umsetzung anbieten. Daher kann eine gemeinsame Beratung aller Beteiligten möglicherweise zu neuen Lösungsansätzen führen, die in Einzelgesprächen nicht sichtbar werden.

 

Ratsherr Manzke bringt abschließend den Vorschlag ein, das Café Klatsch Lüneburg zu prüfen, dessen Besitzer das Objekt verkaufen will und möglicherweise auch zu einer Vermietung bereit ist. Das Gebäude liegt günstig und ist eventuell auch räumlich geeignet.

 

Stadträtin Scholz begüßt den Vorschlag von Ratsherr Manzke und gibt an, diese Möglichkeit zu prüfen.

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Anlagen zur Vorlage