12.06.2006 - 7 Seniorenarbeit in der Stadt Lüneburg unter Berü...

Beschluss:
ungeändert beschlossen
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Beschluss:

 

Der Sozial- und Gesundheitsausschuss nimmt den Konzeptentwurf zustimmend zur Kenntnis und beauftragt die Verwaltung Foren in den 3 Regionalbereichen durchzuführen. Deren Ergebnisse werden in den Konzeptentwurf eingearbeitet der dann erneut im Sozial- und Gesundheitsausschuss zur Zustimmung vorgelegt wird.

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Beratungsinhalt:

 

Herr Koch führt aus, dass derzeit jeder fünfte Einwohner im Bereich der Stadt Lüneburg das 60. Lebensjahr überschritten habe. Auch wenn Lüneburg prinzipiell eine recht junge Bevölkerung habe, sei es Ziel der Verwaltung, auch für diese Bevölkerungsgruppe adäquate bedarfsgerechte Angebote zu erhalten und stetig zu verbessern.

Hiefür sei es wichtig, die personellen und räumlichen Voraussetzungen zu schaffen, wie dies im Konzept beschrieben ist.

Das vorliegende Konzept wurde bereits mit dem Seniorenbeirat besprochen.

 

Frau Sommermeier und Frau Sieckmann vom Seniorenbeirat sprechen sich für das Konzept aus und bedanken sich bei der Stadt Lüneburg für die bisherige Arbeit.

 

Herr Kolle führt aus, dass er das Konzept nur unterstützen könne. Den Einsatz von später drei Seniorenberatern in den bestehenden Regionalbereichen halte er für gut und sinnvoll.

 

Laut Herrn Soldan werden Seniorenbüros zunehmend an Bedeutung gewinnen, er hält den vorgeschlagenen Weg für richtig.

 

Frau Wolf bittet, in das Konzept auch ältere Migranten mit aufzunehmen, um so deren Bedürfnisse zu berücksichtigen.

 

Herr Nowak spricht sich für eine Aufnahme von behinderten älteren Menschen und insbesondere deren Wohnbedürfnissen in die Planungen aus. Behinderte Menschen gehören bereits ab dem 45. Lebensjahr zu den älteren Mitmenschen; dies werde u.a. als ‚Voralterung’ bezeichnet.

 

Herr Enke plädiert für eine koordinierte Verantwortlichkeit der Seniorenarbeit unter Berücksichtigung des demografischen Wandels.

In der Samtgemeinde Ostheide werde bereits seit mehreren Jahren über ein entsprechendes Konzept gesprochen, passiert sei indes nichts. Herr Enke erhoffe sich daher einen baldigen Start bei der Stadt Lüneburg.

 

Herr Gremmel berichtet über die Ergebnisse einer ISAB-Studie, wonach es u.a. wichtig sei, die Arbeit zu koordinieren und verbandliche und ehrenamtliche Aktivitäten einzubinden.