14.06.2006 - 10 Sprachförderung in den Kitas

Beschluss:
ungeändert beschlossen
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Beschluss:

 

Die Mitglieder des Jugendhilfeausschusses fassen einstimmig folgenden Beschluss:

 

Der Jugendhilfeausschuss unterstützt das Vorhaben der Verwaltung, das Landesprogramm zur Sprachförderung mit dem Kommunalen Sprachförderprogramm der Stadt Lüneburg finanziell und personell miteinander zu verknüpfen, um eine möglichst effektive Nutzung der Ressourcen und damit eine intensive Förderung der Kinder im Elementarbereich zu erreichen.

 

Die Verwaltung wird beauftragt, die entsprechenden Förderanträge beim Land zu stellen und das erforderliche regionale Konzept zur Sprachförderung mit den übrigen betroffenen Trägern von Kindertagesstätten in der Stadt Lüneburg zu entwickeln.

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Beratungsinhalt:

 

Herr Koch führt aus, dass sich die frühzeitige zusätzliche und unentgeltliche Sprachförderung in den Kitas als äußerst sinnvoll erwiesen habe. Hinsichtlich der konkreten Ausgestaltung haben sich durch unvorhersehbare Änderungen der entsprechenden Programme des Landes Veränderungen ergeben, welche mit der Vorlage den Ausschussmitgliedern dargelegt werden.

 

Frau Dr. Raithel hat sich im Vorfeld der Sitzung Zahlenmaterial aus den Unterlagen der Schuluntersuchungen angesehen. Hiernach haben 90 % der Schulanfänger im Landkreis Lüneburg und 83 % der Erstklässler in der Stadt Lüneburg als Muttersprache Deutsch. Von den verbleibenden 17 % ist bei 13 % eine erschwerte Verständigung, bei 4 % der ABC-Schützen kaum ein Gespräch möglich.

Eine frühzeitige Sprachförderung stellt sich aus ihrer Sicht hiernach als zwingend erforderlich dar, um schulischen Erfolg und dauerhafte Integration zu gewährleisten.

 

Herr Bruns fragt nach, welche Einrichtungen von dem Projekt partizipieren.

Herr Kirch erwähnt beispielhaft folgende Kitas: Kreideberg, Stadtmitte, Kaltenmoor, Oedeme, Lebenshilfekindergarten Campino, Julius-Wolf-Str.