03.11.2005 - 6 Förderantrag Diakonieverband Lüneburg

Beschluss:
ungeändert beschlossen
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Beschluss:

 

Die Mitglieder des Sozial- und Gesundheitsausschusses fassen bei einer Enthaltung folgenden Beschluss:

 

Der Sozial- und Gesundheitsausschuss stimmt dem Konzept und dem vorgesehenen Förderbetrag zu und empfiehlt eine entsprechende Anpassung bei der Haushaltsstelle "Stadtteilorientierte Jugendarbeit" (HHSt. 45300.76290) für die weiteren Finanzberatungen.

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Beratungsinhalt:

 

Einleitend erwähnt Herr Koch, dass zwischen der Stadt Lüneburg und dem Diakonieverband eine Budgetvereinbarung geschlossen wurde, deren Zahlungen im vergangenen Jahr zur Haushaltskonsolidierung abgesenkt werden mussten. Sofern sich nach Beratung des jetzt vorliegenden Antrages eine Veränderung ergeben sollte, ist jene Vereinbarung entsprechend anzupassen.

 

Herr Siller (drobs) führt aus, dass die bestehenden Angebote der Ehe- und Lebensberatung in den Stadtteilen der Stadt Lüneburg ausgeweitet werden sollen. Hierzu soll der beantragte Zuschuss dienen.

 

Auf Nachfrage von Herrn Damann erläutert Herr Koch, dass die Ehe- und Lebensberatung prinzipiell über das Gesamtbudget des Diakonieverbandes bezuschusst wird; allerdings nur das bisherige klassische Angebot. Eine Ausweitung von Beratungsangeboten in den Stadtteilen sei nicht berücksichtigt, aber sehr wünschenswert, auch im Interesse präventiver Arbeit für Kinder und Jugendliche.

 

Herr Soldan fragt nach einem Gesamtfinanzierungsplan unter Berücksichtigung etwaiger anderer Fördergelder von Behörden usw.

Nach Herrn Siller handelt es sich um ein spezielles Angebot für den Bereich der Stadt Lüneburg, so dass mit anderen Drittmitteln nicht zu rechnen sei.

 

Frau Meins spricht sich für eine Bezuschussung aus; die Stadtteilbüros erfreuen sich zunehmender Beliebtheit; eine Erweiterung des Angebotsspektrums würde vielen Menschen zugute kommen.

 

Herr Soldan gibt zu bedenken, dass sich eine Ausgleichsbezuschussung - ein Teil der Landeskirchenzuwendung fällt weg, die Stadt Lüneburg schafft hierzu einen Ausgleich - möglicherweise als Fass ohne Boden erweisen könne.

 

Herr Nowak plädiert für ein möglichst weitgehendes Angebot von Sozialberatung in den Stadtteilbüros und spricht sich für ein Ehe- und Lebensberatungsangebot in den Ortsteilen aus.

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Anlagen zur Vorlage