20.07.2005 - 4 Abfallbilanz 2004

Beschluss:
ungeändert beschlossen
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Beschluss:

 

Der Ausschuss für Umwelt und Verbraucherschutz nimmt die Abfallbilanz 2004 zur Kenntnis.

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Abstimmungsergebnis:

 

   Ja-Stimmen:                        7

Nein-Stimmen:            -

  Enthaltungen:            -

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Beratungsinhalt:

 

Herr Tegtmeyer, GfA, erläutert anhand grafischer Darstellungen die Entwicklung der Abfallmengen in den Zeiträumen von 1993 bis 2004. Dabei ist ein kontinuierlicher Abwärtstrend bei den Abfällen zur Beseitigung zu beobachten, während gleichzeitig ein stetiger Anstieg bei den Abfällen zur Verwertung erkennbar wird.

 

Auch bei der Altholzverwertung ist – vermutlich auch durch die seit 2003 bestehende Altholzverordnung – ein Anstieg erkennbar. Den leichten Rückgang bei der Altpapierverwertung führt Herr Tegtmeyer auf den guten Preiserlös für Altpapier zurück, der von privaten Sammlern offenbar stärker genutzt wird.

 

Das Pro-Kopf-Aufkommen an Restmüll ist über den Betrachtungszeitraum nahezu konstant bei 200 kg pro Jahr geblieben.

 

Ratsherr Wolter erkundigt sich nach dem Trennverhalten bei den Bioabfällen. Herr Tegtmeyer erläutert, dass das Trennverhalten je nach Wohnstruktur in den einzelnen Stadtteilen sehr unterschiedlich sei. In den Stadtteilen mit überwiegender Hochhausbebauung komme die Biotonne faktisch nicht mehr zum Einsatz, da der Anteil an Störstoffen sehr groß sei, weil die Biotonnen auch für Restmüll genutzt würden.

 

Da keine weiteren Fragen vorliegen, erfolgt die Abstimmung.