01.09.2025 - 7 Nahverkehrsplan(NVP), Auswirkungen auf den ÖPNV...

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Ortsbürgermeister Schultz weist darauf hin, dass der Landkreis Aufgabenträger für den Öffentlichen Personennahverkehr (ÖPNV) sei und am 03.09.2025 über den Nahverkehrsplan (NVP) entscheiden werde, um den ÖPNV ab 01.01.2026 sicherzustellen.

 

Herr Kipke, Leiter des Fachbereichs Klimaschutz, Nachhaltigkeit, Umwelt und Mobilität, trägt anhand einer Präsentation zur bisherigen Entwicklung des NVP vor. Es habe in den verschiedenen Veranstaltungen zum NVP viel Kritik am NVP gegeben, die die Stadt auch gegenüber dem Landkreis deutlich gemacht habe. Er beschreibt einzelne Aspekte der aktuellen Fassung des NVP mit ihren Vor- und Nachteilen aus städtischer Sicht.

 

Ortsbürgermeister Schultz bestätigt, dass man mit der neuen Linienführung der Linie 5002 nicht glücklich sei. Die Planung sei ein wiederholter Versuch, um Bardowick mit einer schnellen Verbindung an den Lüneburger Bahnhof anzubinden. Dabei bliebe unberücksichtigt, dass Ochtmissen oder der Zeltberg abgehängt würden. Ziel müsse es sein, nach der Verabschiedung des NVP zu Verbesserungen zu kommen. Die MOIN habe Lust, sich zu entwickeln. Der NVP werde regelmäßig angepasst. Eine optimale Lösung habe es noch nie gegeben.

 

Ortsratsmitglied Soldan erinnert daran, dass der NVP ein Plan sei, deren dargestellten Änderungen und Absichten zum bisherigen Verlauf voraussichtlich nicht am 01.01.2026 in Kraft treten würden.

 

Ortsbürgermeister Schultz bestätigt, dass die Moin den Stand vom 31.12.2025 von der KVG übernehmen werde und die Änderungen nach und nach umgesetzt würden. Einen Zeitplan für die Umsetzung einzelner Schritte wurde in öffentlichen Sitzungen nicht gegeben.

 

Zur Haltestellenproblematik Hagemannsweg und dem Baustart der A 39 (Beantwortung der Einwohnendenfragen) trägt Herr Kipke anhand einer Präsentation vor.

Herr Kipke informiert, dass die Autobahn GmbH aufgrund des Planfeststellungsbeschlusses bis zum 18.12.25 mit ihren Baumaßnahmen beginnen müsse. Es fehle lt. Autobahn GmbH noch an der finalen Freigabe der Mittel durch den Bund. Nach aktuellem Stand sei in 2025 im Wesentlichen mit vorbereitenden Maßnahmen zu rechnen. Die Stadt gehe nach aktuellem Kenntnisstand davon aus, dass immer eine Nutzbarkeit der Ortsumgehung in beide richtungen bestünde. Ein Bauzeitenplan liege bisher nicht vor.

 

Ortsbürgermeister Schultz erklärt, dass das Problem der Sperrung der Bernsteinbrücke gelöst werden müsse. Alle zuständigen Behörden würden sich dazu austauschen.

 

Herr Kipke ergänzt, dass die Herausforderung bei allen präsent sei und auch mit dem Vorhabenträger thematisiert wurde.

 

Herr Kipke informiert, dass die Notwendigkeit des Bestands der Haltestelle Hagemannsweg mit allen Akteuren einvernehmllich festgestellt wurde. Vor Ort habe man sich um eine Ersatzhaltestelle für die Dauer der Bauphase bemüht. Durch Bauleitplanung solle eine Haltestelle in diesem Bereich verstetigt werden. Die vorhandene Querungshilfe stelle dort nach Auffassung der Fachbehörden die sicherste umsetzbare Querungsoption dar; dies bestätige auch der Gesamtverband der Deutschen Versicherungswirtschaft e.V.. Im Rahmen der Bauleitplanung werde der Knotenpunkt Bernsteinstraße/Hamburger Straße in der Gesamtschau der Planungen in Bardowick und der Autobahn zu betrachten sein.

 

Ortsbürgermeister Schultz und Herr Kipke beantworten Fragen der Bürger:innen zu diesem Thema.

 

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