18.11.2025 - 10 Erste Zwischenbilanz der Koordinierungsstelle T...
Grunddaten
- TOP:
- Ö 10
- Datum:
- Di., 18.11.2025
- Uhrzeit:
- 16:00
- Anlass:
- Sitzung
- Beschluss:
- zur Kenntnis genommen
Beratungsinhalt:
Frau Fischer, beratendes Mitglied als Gleichstellungsbeauftragte, erläutert, dass die Koordinierungsstelle auf zwei halbe Stellen verteilt ist und die Kollegin Frau Fuchs-Zimmermann den Bereich „Demokratie leben“ betreut. Dessen ausführliche Darstellung ist erst für das Frühjahr 2026 vorgesehen. Sie informiert außerdem, dass das Bundesfamilienministerium die Förderfähigkeit der Hansestadt Lüneburg im Programm „Demokratie leben“ für weitere acht Jahre bestätigt, jedoch eine jährliche Antragstellung verlangt. Der aktuelle Antrag wurde heute eingereicht, und die Verwaltung wartet nun auf Rückmeldung.
Frau Dr. Deniz, Mitarbeiterin im Bereich 09 - Koordinatorin Teilhabe und Antidiskriminierung, stellt anschließend die Präsentation vor.
Ratsrau Kabasci erinnert daran, dass im Beschluss von 2023 ein Mentoringprogramm für Kommunalwahlinteressierte vorgesehen ist. Da die Wahl bevorsteht, fragt sie nach dem aktuellen Stand und regt parteiunabhängige Informationsangebote an.
Ratsfrau Esders weist darauf hin, dass ihre Gruppe DIE PARTEI/Die LINKE im letzten Haushalt eine zusätzliche Stelle im Inklusionsbereich beantragt hat und sieht den Bedarf erneut bestätigt. Sie fragt, was die konzeptionelle Neuausrichtung des Integrationsbeirats umfasst, insbesondere mit Blick auf die Teilnahme der Mitglieder an Ausschüssen, die teilweise aus zeitlichen oder sprachlichen Gründen nicht gelingt. Zudem erkundigt sie sich, wie die Teilhabe- und Antidiskriminierungsstelle die Schwierigkeiten im Zusammenhang mit der Bezahlkarte aufgreift.
Herr Heyen, beratendes Mitglied auf Vorschlag des Seniorenbeirats, fragt, inwieweit sich die Koordinierungsstelle mit Altersdiskriminierung befasst und ob eine Zusammenarbeit mit dem Seniorenbeirat oder dem Senioren- und Pflegestützpunkt vorgesehen ist.
Frau Dr. Deniz berichtet zur Neuausrichtung des Integrationsbeirats, dass bereits mehrere Treffen stattfinden und die migrantischen Vertreter ein Positionspapier mit eigenen Forderungen erarbeiten. Dieses Forderungspapier wird innerhalb der Arbeitsgruppe, die sich mit der konzeptionellen Neuausrichtung befasst, derzeit noch besprochen und diskutiert. Sie sagt, dass die Umsetzung bis zur nächsten Kommunalwahl geplant ist, aber derzeit keine verbindlichen Aussagen möglich sind. Zum Thema Altersdiskriminierung erklärt sie, dass die Koordinierungsstelle intersektional arbeitet und diese Dimension grundsätzlich mitdenkt. Aufgrund des geringen Stundenumfangs priorisiert sie ihre Aufgaben. Eine strategische Neuaufstellung wollen die Mitarbeitenden 2026 in einer Klausurtagung entwickeln.
Frau Fischer ergänzt, dass ein Austausch mit dem Seniorenbeirat sowie mit dem Senioren- und Pflegestützpunkt vorgesehen ist, um Bedarfe zu ermitteln und Unterstützungsmöglichkeiten abzustimmen. Zum Thema Mentoring sagt sie, dass ein umfassendes Programm ohne zusätzliche Personalressourcen nicht realisierbar ist. Für das erste Quartal 2026 plant die Verwaltung jedoch Informationsveranstaltungen, auch dezentral in Stadtteilen, um Interessierte niedrigschwellig anzusprechen.
Anlagen
| Nr. | Name | Original | Status | Größe | |
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1
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(wie Dokument)
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781,9 kB
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