16.09.2025 - 6 Bericht des "Bund Bildender Künstler"
Grunddaten
- TOP:
- Ö 6
- Datum:
- Di., 16.09.2025
- Uhrzeit:
- 16:00
- Anlass:
- Sitzung
TOP 6 wird in der Sitzung nach TOP 7 beraten.
Beratungsinhalt:
Frau Kulp, Schatzmeisterin des BBK Lüneburg, Frau Heinzel, 1. Vorsitzende des BBK Lüneburg, und Herr Kuhse, 2. Vorsitzender des BBK Lüneburg, stellen dem Ausschuss die Arbeit des BBK vor. Der BBK Lüneburg sei eine Bezirksgruppe des Bundes Bildender Künstlerinnen und Künstler für Niedersachsen e.V. und sei der Berufsverband für Bildende Künstlerinnen und Künstler, der sich für deren berufliche, soziale und kulturpolitische Interessen in Niedersachsen, auf Bundesebene und europaweit einsetze. Das betreffe z.B. die Künstlersozialversicherung, das Urheberrecht und die Ausstellungsvergütung. Der BBK Niedersachsen sei in 11 Bezirksgruppen gegliedert, von denen der BBK Lüneburg eine der ältesten sei. Im kommenden Jahr werde er sein 80jähriges Bestehen in Lüneburg feiern. Die Arbeit des BBK sei in die Stadtgesellschaft eingebettet. Zentrales Element sei das Ausstellungsprogramm im Heinrich-Heine-Haus, wo der BBK vier Ausstellungen im Jahr zeige, welche die Vielfalt und Qualität professioneller Bildender Kunst in dieser Region belegten. Zu den Ausstellungen gebe es jeweils eine einführende Kunstmittagspause und einen Ausstellungskatalog. Auch überregional sei der BBK sehr gut vernetzt. Der Bundesverband mit Sitz in Berlin vertrete rd. 10.000 Künstlerinnen und Künstler und sei u.a. im Deutschen Kulturrat aktiv. Ein besonders wichtiger Schritt sei 2022 die Entwicklung des Leitfadens für Honorare gewesen, der klare Empfehlungen für die angemessene Bezahlung künstlerischer Leistungen vorlege. Dieser richte sich auch an Kommunen und Fördergeber. Nur wenn künstlerische Arbeit auch wirtschaftlich tragfähig sei, könne sie dauerhaft wirksam sein und öffentlich sichtbar bleiben. Aus den Reihen des BBK solle in Kürze ein Verein gegründet werden, um künftig auch institutionelle Fördermittel beantragen zu können. Der Wert von Kunst sollte unabhängig vom Preis bemessen werden. Für die Gesellschaft sei er jedenfalls enorm, da Kunst und Kultur uns erst zum Menschen und die Stadt erst lebenswert machten. Die Künstlerinnen und Künstler des BBK seien gern zu Kooperationen bereit, es gebe Expertinnen und Experten in jeder Sparte, die sich über Zusammenarbeit freuen und gern bei allen Fragen zur Bildenden Kunst beraten würden.
Zum Jubiläumsjahr sei ein Konzept mit einer Ausstellung im Heine-Haus sowie einem Festakt und Ausstellung in der Kulturbäckerei erarbeitet worden. Dort würden ältere Arbeiten des BBK aktuelleren Arbeiten gegenübergestellt und reflektiert. Eine weitere Ausstellung sei geplant, für die allerdings noch ein Ort gesucht werde.
Ausschussvorsitzende Kabasci dankt den Vortragenden im Namen des Ausschusses.
Stadtrat Rink berichtet, dass Frau Heinzel in diesem Jahr den Kunstpreis des Lüneburgischen Landschaftsverbandes erhalten habe und die dazugehörige Ausstellung noch bis zum 26.09.2025 in Wolfsburg gezeigt werde.
Ausschussvorsitzende Kabasci ergänzt, Herr Kuhse habe im Jahr 2024 den Dr.-Hedwig-Meyn-Preis der Hansestadt Lüneburg erhalten.
Der Ausschuss für Kultur und Partnerschaften nimmt Kenntnis.
