22.05.2025 - 8 Vorstellung des Ergebnisses der Befragung zur H...

Beschluss:
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Frau Schallar, Leitung des Fachbereichs 5-2 - Kinder- und Jugendhilfe, stellt anhand einer Power Point Präsentation die Hebammenversorgung in der Hansestadt Lüneburg vor.

 

Die Ausschussvorsitzende Henze freut sich über das Ergebnis der Auswertung und resümiert, dass dieses auch an dem Rückgang der Geburten liegt. Sollte sich wieder ein Anstieg abzeichnen, sollte die Thematik erneut aufgegriffen werden.

 

Ratsfrau Kabasci bedankt sich für die Ausführungen. Weiter stellt sie fest, dass die Befragten über das städtische Klinikum akquiriert wurden. Damit sei klar, dass diese eine Hebamme hätten. Sie wisse, dass es schwierig sei anderweitig Frauen zu befragen. Sie sei sich unsicher bei der Rückmeldung, dass immer alle Frauen eine Hebamme finden. Sie verweist auch auf die Rückmeldungen, dass manchmal ein Parkplatz fehle, keine Hebamme in der passenden Sprache gefunden werden konnte und dass Frauen sich mit dem Internet nicht ausreichend auskennen, um eine Hebamme zu finden. Sie verweist auf die Sprachmittler und bittet um Weitergabe dieser Information an die Hebammen. Sie verweist auf die Stellenanteile von 10 Stunden und bittet darum, diese für die festgestellten Probleme bzw. die Treffen mit den Hebammen zu nutzen.

 

Ratsherr Soldan teilt mit, dass sich die vorgestellte Statik auf die Geburten in Lüneburg und nicht auf Lüneburger Geburten beziehe. Weiter verweist er darauf, dass die aufgezeigten Defizite nicht durch eine Koordinierungsstelle aufgelöst werden könnten. Es handele sich hier um Defizite, die durch die Hebammen selbst verursacht werden. Er fragt nach, was aus den Stellenanteilen wird.

 

Frau Schallar teilt mit, dass die Anregung, die Versorgung durch die Hebammen regelmäßig zu überprüfen, im Team der Frühen Hilfen bereits aufgenommen wurde. Es gibt Überlegungen, sich die Umfrage nach 4-5 Jahren erneut vorzunehmen.

Weiter verweist sie darauf, dass es sich bei den Geburtszahlen um die der Hansestadt Lüneburg handelt. Sie teilt weiter mit, dass die Hebammen nur eine Entfernungspauschale für 25 Km erhalten. Auch sei es ein Problem, eine Mutter in der Bäckerstraße wegen der Parkplatzsituation zu betreuen. Es sollen weitere Gespräche zur Qualität der Arbeit in Bezug auf die Auswertung mit den Hebammen erfolgen.

 

Es wurde kein zusätzliches Personal eingestellt, sondern zwei Mitarbeiterinnen haben Stunden aufgestockt. Weitere Stellenanteile werden nicht benötigt. Mit den derzeitigen Stellenanteilen sollen die letzten Fragestelllungen mit den Hebammen geklärt werden. Für 2026 benötige man die Stellenanteile nicht mehr.

 

Die Ausschussvorsitzende Henze fragt nach, ob Einigkeit darüber bestehe, dass keine Stellenanteile in 2026 für eine Hebammenzentrale benötigt werden. Es gibt keine Einwände gegen die Streichung der Stellen im Stellenplan 2026.

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