04.12.2025 - 23 GfA Lüneburg - gkAöR - Wirtschaftsplan 2026 - Z...
Grunddaten
- TOP:
- Ö 23
- Datum:
- Do., 04.12.2025
- Uhrzeit:
- 16:00
- Anlass:
- Sitzung
- Beratung:
- öffentlich
- Vorlageart:
- Beschlussvorlage
- Bearbeitung:
- Isabell Junkereit
- Beschluss:
- ungeändert empfohlen
Beratungsinhalt:
Herr Schmitz, Geschäftsführer der GfA Lüneburg gkAöR (GfA), schlägt vor, dass die Beratung der Tagesordnungspunkte 23 und 24 zusammen erfolgen solle, da der Wirtschaftsplan 2026 und die Gebührenkalkulation inhaltlich zusammengehörten. Es gibt keine Einwände der Ausschussmitglieder. Herr Schmitz führt aus, dass die Gebühren in Entsorgungsbereiche eingeteilt würden. So gebe es unterschiedliche Gebühren im Entsorgungsbereich der Hansestadt und des Landkreises Lüneburg. Die Abfallgebühren würden in 2026 lediglich im Entsorgungsbereich des Landkreises erhöht. Die letzte Erhöhung der Gebühren im Entsorgungsbereich der Hansestadt sei im Jahr 2010 erfolgt. Ferner würde die Kostensteigerung für die Grünabfallsäcke an die Einwohner:innen der Hansestadt und des Landkreises weitergeben, sodass die Preise für die Grünabfallsäcke in beiden Entsorgungsbereichen um 0,20 € pro Stück zum 01.01.2026 erhöht würden.
Die GfA gehe für das Jahr 2026 von einem Jahresüberschuss von 466 T€ aus. Für die Deponie sei eine Erweiterung für rd. 9 Mio. € geplant. Aktuell sei eine Verfüllung der Deponie bis 2033 sichergestellt. Durch die Erweiterung des 9. Abschnitts werde sich die Verfüllungsdauer um mindestens zehn weitere Jahre verlängern.
Ratsherr Grimm möchte wissen, was geschehe, wenn die Deponie voll sei, und wie die Erwartungen der GfA an künftige mögliche Investitionen in einen Elektro-Fuhrpark seien. Herr Schmitz erklärt, dass es schwierig sei vorauszusehen, was in der Zukunft passiere, denn man sei abhängig von zukünftigen Gesetzesänderungen. Derzeit zeichne sich eine Entwicklung hin zur Kreislaufwirtschaft und weg von der Nutzung von Deponien ab. Die GfA plane jedoch bereits über das Jahr 2035 hinaus. Bezüglich des Elektro-Fuhrparks erläutert Herr Schmitz, dass aktuell nur die bis zu sieben Tonnen schweren Fahrzeuge elektrifiziert seien. Die großen 26–Tonnen-Fahrzeuge seien nicht elektrifiziert und er gehe davon aus, dass sich dies nicht zeitnah ändere, da die großen E-Fahrzeuge aufgrund der geringen Reichweite nicht zuverlässig genug seien. Zudem seien die Anschaffungskosten deutlich höher als diejenigen für Dieselfahrzeuge.
Ferner fragt Ratsherr Grimm, ob zukünftig mit Gebührenerhöhungen im Entsorgungsbereich der Hansestadt zu rechnen sei. Herr Schmitz antwortet, dass dies nicht einfach vorauszusehen sei. Er gehe jedoch davon aus, dass aufgrund der allgemeinen Kostensteigerungen und der regelmäßigen Steigerung der Personalkosten durch Tariferhöhungen die Gebührenerhöhung eines Tages unumgänglich sei. Für das Jahr 2027 zeichne sich, Stand jetzt, keine Erhöhung ab.
Ratsherr Lühmann erkundigt sich nach den Gründen für die Reduzierung des Personalaufwands um 530 T€ im Plan 2026 ggü. dem Plan 2025. Herr Schmitz führt aus, dass die Hochrechnung 2025 aufzeige, dass der Personalaufwand im Plan 2025 zu hoch angesetzt worden sei. Im Vergleich zur Hochrechnung 2025 habe man einen leichten Anstieg des Personalaufwands für 2026 eingeplant. Zudem fragt Ratsherr Lühmann, ob es geplant sei mehr Mineralabfälle anzunehmen. Herr Schmitz antwortet, dass die Annahme von mehr Mineralabfällen nicht gewollt sei. Die Kapazitäten seien jedoch gegeben.
Ratsherr Grimm erkundigt sich, wie trotz steigendem Personalaufwand die Gebühren im Entsorgungsbereich der Hansestadt stabil bleiben könnten. Herr Schmitz erklärt, dass in den letzten Jahren die Erlöse für Altpapier recht hoch gewesen seien, sodass die Mehrkosten ausgeglichen werden könnten.
Anlagen zur Vorlage
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(wie Dokument)
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971,4 kB
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