03.12.2025 - 7 Einführung des „ÖPNV-Taxis“ in der Hansestadt u...
Grunddaten
- TOP:
- Ö 7
- Gremium:
- Ausschuss für Mobilität
- Datum:
- Mi., 03.12.2025
- Uhrzeit:
- 16:00
- Anlass:
- Sitzung
- Beratung:
- öffentlich
- Vorlageart:
- Beschlussvorlage
- Bearbeitung:
- Paul Hoffmann
- Beschluss:
- ungeändert empfohlen
Beschluss:
Der Ausschuss für Mobilität empfiehlt dem Rat der Hansestadt Lüneburg einstimmig, folgenden Beschluss zu fassen:
Die beiliegende Verordnung zur 15. Änderung der Verordnung der Hansestadt Lüneburg zur Regelung des Taxenverkehrs (Taxenverordnung) sowie die Verordnung zur 13. Änderung der Verordnung zur Regelung des Taxenverkehrs im Landkreis Lüneburg (Taxenverordnung) wird beschlossen.
Beratungsinhalt:
Frau Harlfinger-Düpow, Sachgebietsleitung Mobilität des Landkreis Lüneburgs, stellt anhand der Präsentation die Einführung des ÖPNV-Taxis in Form des HVV hop vor, siehe Folie 31 bis 38.
Ratsfrau Kabasci fragt, ob die Nutzung innerhalb einer App, beispielsweise der HVV-App, stattfinden könne oder der Download einer weiteren App notwendig sei. Weiter sei die Frage, was bei der Auswertung einbezogen werde, welche Fahrten tatsächlich stattgefunden hätten oder welche Haltepunkte von den Nutzer:innen in die App eingetragen worden sei. Sie sehe es weiter als positiv an, dass der Nachtzuschlag gestaffelt berechnet werde. Die Grüne-Fraktion sehe jedoch grundsätzlich den Nachtzuschlag von 5,00 € kritisch.
Frau Harlfinger-Düpow antwortet, dass alle Fahrtanfragen ausgewertet würden, auch die Anfragen, bei denen keine Fahrt stattgefunden habe. Diese Daten würden zur Auswertung vorliegen. Bezüglich der App müsste zunächst mit einer weiteren App, der hvv Lüneburg-App gestartet werden. Es sei aber eine Integration in die hvv hop-App geplant. Prinzipiell solle zeitnah lediglich nur eine App zur Buchung notwendig sein und zukünftig sei auch eine Integration in die hvv-App geplant. Dies stehe in Abhängigkeiten zur Hochbahn, daher gebe es zunächst eine weitere App. Zudem sei auch eine telefonische Buchung über eine Service-Hotline möglich. Zurzeit seien noch keine Radien festgelegt, das HVV Hop sei ein selbstlernendes System. Der Einzugsbereich sei zum jetzigen Zeitpunkt noch nicht festgelegt. Die Festlegung werde in den nächsten Tagen stattfinden. Die kürzeste Fahrtstrecke, die mit dem hvv hop als ÖPNV-Taxi zurückgelegt werden könne, seien zwei Kilometer. Die beiden Testphasen der App seien für den 18. und 23.12.2025 geplant. Die unterschiedlichen Bedarfe der Stadt- und Landbevölkerung könne das System voraussichtlich beim Start noch nicht vollständig abdecken. Es sei zu bedenken, dass der Landkreis im September 2025 in die Planungen eingestiegen sei. Es würden nach dem Start der App am 2. Januar 2026 täglich weitere Anpassungen vorgenommen werden.
Ratsherr Soldan fragt, ob die Preise für das HVV hop überall, sowohl im Stadtgebiet als auch im Landkreis, gleich seien.
Frau Harlfinger-Düpow, Sachgebietsleitung Mobilität des Landkreis Lüneburgs, antwortet, dass dies richtig sei. Bei den Preisen für das Stadtgebiet und Landkreis habe man sich an den Vergleichswerten des Einzugsgebiets des hvv orientiert. In der Stadt gebe es als Verbesserung das Nachtbusangebot. Dieses Angebot gebe es im Landkreis nicht. Vom System des hvv hop könnten alle, Stadt- und auch Landbevölkerung, profitieren. Es gehe bei dem System darum, die Mobilität der Gesamtbevölkerung in Hansestadt und Landkreis zu verbessern. Es sei davon auszugehen, dass der Finanzierungszuschlag der Hansestadt Lüneburg ausreiche und keine weiteren Kosten auf die Stadt zukommen würden.
Anlagen zur Vorlage
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