05.11.2025 - 9 Sachstandsbericht zu den Planungen zur Reaktivi...

Beschluss:
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Herr Schülke, technischer Leiter bei der Schieneninfrastruktur Ost-Niedersachsen GmbH (SinON), informiert zu den aktuellen Planungen zur Reaktivierung der Bahnstrecke Lüneburg-Soltau durch die SinON mit einem Schwerpunkt auf die Auswirkungen auf Lüneburg. Seine Präsentation ist als Anlage im digitalen Informationssystem hinterlegt (Folien 19-47).

 

Ratsfrau Kabasci fragt, warum es so lange dauere, dass auf dieser Strecke ausschließlich elektrisch gefahren werden können. Herr Schülke erläutert, dass die LNVG die Akkutriebwagen über einen Zeitraum von mehreren Jahren bestelle, hier gäbe es eine Prioritätenliste der LNVG, und dass insbesondere der Bahnhof Soltau noch mit der entsprechenden Ladeinfrastruktur ausgestattet werden müsse, dies geschehe bis 2033 in der Verantwortung der Deutschen Bahn.

 

Herr Schülke erklärt auf Nachfrage des Ratsherrn Gros die unterschiedlichen Höhen der Lärmschutzwände in unterschiedlichen Abschnitten und wie die Bewertung des Lärmschutzes gutachterlich zustande gekommen sei.

 

Herr Dau, beratendes Mitglied auf Vorschlag des AStA, bemerkt, dass die Brücke über die Ilmenau und der entsprechende Radweg eine wichtige Wegeverbindung für Studierende zwischen Bahnhof und Hauptcampus darstelle. Die Sperrung während der erforderlichen Baumaßnahmen zur Reaktivierung der Strecke sollten daher im Vorfeld mit der Universität und dem AstA kommuniziert werden.

 

Herr Schülke entgegnet, dass die vorgestellte Planung noch keine Ausführungsplanung sei, daher gebe es noch keinen genauen Zeitplan. Sobald dieser vorliege, würde über die geplanten Wegesperrungen aber informiert.

 

Herr Korn, beratendes Mitglied auf Vorschlag des VCD, möchte wissen, wie lange die Ilmenaubrücke insgesamt gesperrt sein werde und ob davon auch der Heide-Express betroffen sei.

 

Herr Schülke antwortet, dass die Bauzeit insgesamt ca. neun bis zwölf Monate andauern würde, was ebenfalls den Betreib des Heide-Expresses einschränken werde. Hierüber sei man aber im Gespräch.

 

Auf Rückfragen des Ratsherrn Lühmann führt Herr Schülke vertieft zum Schallschutzgutachten im Planfeststellungsverfahren und den gesetzlichen Dezibelwerten aus.

 

Erster Stadtrat Moßmann bittet darum, dass die Hansestadt Lüneburg vor Veröffentlichung der Unterlagen zum Planfeststellungsverfahren über den Termin der Auslegung informiert wird und vor allem, dass auch eine Bürgerinformation vor der offiziellen Auslegunge gewährleistet werde. Herr Schülke sichert dies zu.

 

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Anlagen

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