05.11.2025 - 11 Fahrradring Lüneburg: Planungen des Abschnitts ...
Grunddaten
- TOP:
- Ö 11
- Gremium:
- Ausschuss für Mobilität
- Datum:
- Mi., 05.11.2025
- Uhrzeit:
- 16:00
- Anlass:
- Sitzung
- Beratung:
- öffentlich
- Vorlageart:
- Beschlussvorlage
- Bearbeitung:
- Bastian Hagmaier
- Beschluss:
- ungeändert empfohlen
Beschluss:
Der Ausschuss für Mobilität empfiehlt dem Verwaltungsausschuss der Hansestadt Lüneburg mehrheitlich, folgenden Beschluss zu fassen:
Die Verwaltung wird beauftragt,
- auf Grundlage der vorliegenden Vorplanung die Leistungsphasen 3 bis 6 gemäß § 47 HOAI (Entwurfsplanung, Genehmigungsplanung, Ausführungsplanung und Vorbereitung der Vergabe) für den Abschnitt Ilmenaustraße und Altenbrückertorstraße in der Variante Mischparken auszuarbeiten und die zur Umsetzung erforderlichen weiteren Planungsschritte einzuleiten.
- die Ergebnisse der Entwurfsplanung und der Kostenschätzung in den Haushaltsplanungen 2027/2028 zu berücksichtigen und diese dem Verwaltungsausschuss zur abschließenden Freigabe vor der baulichen Ausführung im Jahr 2027/2028 vorzulegen.
Beratungsinhalt:
Erster Stadtrat Moßmann verweist auf die Vorlage sowie die dazugehörige Historie und appelliert, den Ratsbeschluss zum Fahrradring bzw. zum Beitritt zum Bürgerbegehren Radentscheid umzusetzen.
Mitglieder des Mobilitätsausschusses bekräftigen ihre Positionen zu den Themen Fahrradring allgemein, Abschnitt des Fahrradrings Altenbrückertorstraße/Ilmenaustraße und Parkmöglichkeiten in der Innenstadt. Auf das Protokoll des Mobilitätsausschusses vom 17.09.2025 zu TOP 12 wird insofern verwiesen.
Erster Stadtrat Moßmann unterstreicht die Möglichkeiten der Quartiersaufwertung und die Erhöhung der Aufenthaltsqualität in der Ilmenaustraße durch den vorgelegten Planungsvorschlag der Verwaltung. Dies umfasse auch die Aufwertung der Grünflächen.
Herr Hagmaier, Leitung des Bereiches 35 – Mobilität –, erläutert die verkehrsrechtlichen Regelungen einer Fahrradstraße. Der Kfz-Verkehr in der Ilmenaustraße werde auch bei der Anordnung einer Fahrradstraße nicht eingeschränkt.
Herr Korn, beratendes Mitglied auf Vorschlag des VCD, erwähnt die Machbarkeitsstudie „Spielen und Verweilen“ (https://www.hansestadt-lueneburg.de/_Resources/Persistent/2/b/b/5/2bb59d4ab8c0c63b264f9d9d012f42751544d75f/250403_Bericht_L%C3%BCneburg_komprimiert%20%281%29.pdf), in der das bisher ungenutzte Potential der Ilmenaustraße dargestellt und eine Neuordnung der Parksituation vorgeschlagen werde.
Erster Stadtrat Moßmann erwidert auf einen Einwand Herrn Mädges, beratendes Mitglied auf Vorschlag des Seniorenbeirates, dass durch die vorgestellten Planungen zur Ilmenaustraße die Einrichtung eines Innenstadtshuttles bzw. einer ÖPNV-Ringlinie prinzipiell nicht unmöglich gemacht werde. Er bittet darum, bei der Darstellung der Fakten zu bleiben.
Herr Dau, beratendes Mitglied auf Vorschlag des AStA, gibt zu bedenken, dass durch die hohe Förderung eine Fahrbahnsanierung des sehr schlechten Asphaltzustandes der Ilmenaustraße realisierbar sei, die allen Verkehrsarten zugutekomme.
Herr Hagmaier erläutert noch einmal den Inhalt des Fördermittelbescheides und gibt an, dass die Fördermöglichkeit auch bei Umsetzung der Variante „Mischparken“ bestehen bleibe.
Ratsfrau Kabasci spricht sich für die Variante Längsparken, insbesondere aufgrund einer höheren Sicherheit für den Radverkehr und der Verlagerungseffekte des ruhenden Verkehrs in die Parkhäuser, aus. Sie befürwortet die Umsetzung der Maßnahme, um den Erhalt der Fördermittel nicht zu gefährden.
Ratsfrau Redenius äußert sich zur Diskussion und bringt ihren Wunsch nach mehr Sachlich- und Fachlichkeit zum Ausdruck. Sie akzentuiert, dass die Sicherheitsaspekte bei der Teilnahme am Straßenverkehr in der politischen Befassung von Verkehrsplanungen eine stärkere Gewichtung erfahren sollten.
Anlagen zur Vorlage
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