14.05.2004 - 4 Weiterer Ausbau des Stadt-MAN Lüneburg

Beschluss:
ungeändert beschlossen
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Beschluss:

 

Der Ausschuss für Wirtschaft und städtische Beteiligungen beschließt einstimmig:

 

„Der Ausschus für Wirtschaft und städtische Beteiligungen empfiehlt dem Verwaltungsausschuss der Anmietung weiterer Stadt-MAN-Strecken, die durch die Freigabe der eingeplanten Investitionsmittel bei der AGL entstehen, zuzustimmen und die Verträge über die Weitervermietung abzuschließen. Die jährliche Mietzahlung an die AGL in 2005 erhöht sich dadurch auf 100.000 Euro.“

 

 

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Beratungsinhalt:

 

Der Vorsitzende, Beigeordneter Althusmann, stellt den Tagesordnungspunkt vor und unterstreicht die Notwendigkeit der Anfangsinvestitionen für das stadtweite Datennetz. Herr Stadtkämmerer Sauer weist darauf hin, dass bereits seit 2003 an dem Datennetz gebaut wird. Die Abwassergesellschaft (AGL) ist Betreiber des Datennetzes, das in Form von Glasfaserkabeln mit den Rohrsystemen des Abwassers verlegt wurde. Die AGL hat 703.000 Euro Investitionssumme bis Ende 2004 eingeplant. Seitens der Stadt sind für dieses Jahr Mietkosten in Höhe von 70.000 Euro eingeplant, die zu einem erheblichen Teil refinanziert werden können. Zum Beispiel wird der Landkreis neben 4 weiteren Mietern eine entsprechende Anmietung vornehmen. Im ersten Jahr wird die Refinanzierung von 70.000 Euro nicht erreicht werden. Ab 2005 erhöht sich die Mietzahlung der Stadt an die AGL auf 100.000 Euro und es ist im 2. und im 3. Jahr zu erwarten, dass der Betrag der Refinanzierung aus dem 1. Jahr überschritten wird. Herr Degen-Feldmann stellt das Streckennetz vor und weist darauf hin, dass bereits in der Vergangenheit bei Baumaßnahmen Leerrohre mit verbaut wurden. Auch zukünftig wird dies geschehen, damit die Streckenführung durch die Kanäle günstig gestaltet werden kann. Er weist darauf hin, dass die Fusion der Uni und der Fachhochschule ebenfalls eine Partnerschaft ermöglichen kann, um die beiden Rechenzentren zu verbinden. Ratsherr Reinecke weist auf die Wirtschaftlichkeit hin. Ratsherr Wolter hinterfragt die Vertragslaufzeit. Diese wird ca. 10 Jahre betragen. Herr Stadtkämmerer Sauer weist darauf hin, dass die Laufzeit den Preis beeinflusst. Jedoch wird nicht offensiv an den Markt gegangen, sondern die Stadt Lüneburg hat ein Konzept entwickelt, dass für öffentliche Partner gedacht ist. Eine Einbindung der Telefonanlage ist ebenfalls in der Zukunft möglich.

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