11.10.2011 - 8 Mitteilungen der Verwaltung im öffentlichen Teil

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Der Kultur- und Partnerschaftsausschuss nimmt Kenntnis.

 

 

Ratsherr VON MANSBERG dankt den Mitgliedern des Kultur- und Partnerschaftsausschusses abschließend für die gute Zusammenarbeit in der vergangenen Wahlperiode seit er das Amt des Vorsitzenden im Jahr 2007 von dem leider verstorbenen Bürgermeister Bernd Fischer übernommen hat.

 

 

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Beratungsinhalt:

 

 

„Kulturbäckerei“

 

Oberbürgermeister MÄDGE berichtet über das Informationsgespräch zum Projekt „Kulturbäckerei“ am 01.09.11. Das Protokoll der Sitzung wird dieser Niederschrift als Anlage 3 beigefügt.

 

 

Kulturausgaben in Lüneburg

 

Oberbürgermeister MÄDGE berichtet, die Hansestadt Lüneburg habe in der Informationsrunde zur „Kulturbäckerei“ eine Präsentation vorgelegt, in der verdeutlicht werde, dass die Hansestadt Lüneburg als Oberzentrum der Region sich ohne Bedenken als Kulturstadt bezeichnen könne. Im vergangenen Jahr sei (ohne Investitionen mitzurechnen) ein Betrag in Höhe von 3,725 Mio. € für die Kultur ausgegeben worden. Je Einwohner seien das rd. 52 €; das sei im Vergleich zum Bundesdurchschnitt mit 28 € pro Kopf fast das Doppelte. Hinzu komme die jährliche Förderung durch die Sparkassenstiftung mit 500.000 € und durch weitere Stiftungen in nicht geringem Maße, sowie erhebliche städtische Investitionen in Kulturprojekte. Er geht entsprechend der als Anlage 1 zum Protokoll der Informationsrunde „Kulturbäckerei“ beigefügten Präsentation auf die einzelnen Sparten kurz ein und zeigt auf, wo noch Verbesserungsmöglichkeiten sind. Selbstverständlich seien überall Wünsche vorhanden, mehr zu machen und man werde nach Lösungen suchen, möglichst viel umzusetzen. Er beantwortet Nachfragen der Ausschussmitglieder.

 

 

Museum

 

Oberbürgermeister MÄDGE informiert, beim Neubau des Museums würden inzwischen die Bohrpfähle gesetzt und die europaweite Ausschreibung für die Rohbauarbeiten laufe, so dass die Grundsteinlegung voraussichtlich am Jahresanfang 2012 erfolgen könne. Es werde weiterhin die Fertigstellung im Sommer 2013 angestrebt. Die Arbeitsgruppen zum Thema Ausstellung seien ebenfalls weiterhin tätig. Zur Frage der Eingliederung des so genannten Geschichtswaggons in die Ausstellung gäbe es unterschiedliche Meinungen und man suche derzeit noch nach einer Lösung mit der alle leben könnten. Die Stelle von Herrn Dr. Michael sei inzwischen ausgeschrieben und werde voraussichtlich zum 01.03.2012 besetzt werden. Die Museumsstiftung sei inzwischen in das sanierte Gebäude des ehemaligen Fürstentum-Museums an der Wandrahmstraße eingezogen. Der Museumsstiftung solle von Seiten der Stadt bereits im kommenden Jahr ein Zuschuss in Höhe von 1 Mio. € zur Verfügung gestellt werden, um sie arbeitsfähig zu machen.

 

Den Vorwurf, die Stadt würde nur die „Hochkultur“ fördern, den er gelegentlich zu hören bekomme, weist er zurück. Zudem sei der Begriff nicht ganz klar und er betrachte ihn als sehr gefährlich. Lüneburg lebe von der Vielfalt der Kultur, die hier stattfinde und die Stadt versuche, alle Gruppierungen und Sparten so weit wie möglich zu unterstützen und zu fördern. Das erfordere in Zeiten knapper Mittel jedoch einen Balanceakt und gemeinsame Gespräche.

 

Ratsfrau RUDOLPH berichtet, sie habe in letzter Zeit insbesondere von vielen älteren Lüneburgern gehört, dass sie sich mit dem hiesigen Kulturangebot sehr wohl fühlten.

 

Oberbürgermeister MÄDGE erwidert, selbstverständlich müsse man für alle Altersgruppen und Interessen Angebote machen. Da gebe es inzwischen glücklicherweise eine große Vielfalt. Lüneburg müsse seine Rolle zwischen Hamburg und Hannover definieren, mit beiden könne man selbstverständlich nicht gleichwertig konkurrieren. Es gebe aber auch für den künftige Kultur- und Partnerschaftsausschuss noch viel anzustoßen und zu diskutieren.

 

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