26.03.2003 - 5 Biotoppflegekonzept südliches Ilmenautal; Maßna...

Beschluss:
geändert beschlossen
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Beschluss:

 

Der Ausschuss für Umwelt und Verbraucherschutz nimmt die vorgeschlagenen Maßnahmen zur Umsetzung des Biotoppflegekonzeptes Südliches Ilmenautal zur Kenntnis und beauftragt die Verwaltung mit der Umsetzung.

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Abstimmungsergebnis:

 

    Ja-Stimmen:            7

Nein-Stimmen:            -

  Enthaltungen:            -

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Beratungsinhalt:

 

Frau Schröder-Ehlers nimmt Bezug auf die letzte Ausschusssitzung am 16.10.02 und gibt bekannt, dass inzwischen weitere Fördermittel für die Umsetzung des Biotoppflegekonzeptes  bewilligt wurden.

 

Anschließend stellt Frau Engelhardt die bis 30.09.03 umzusetzenden Einzelmaßnahmen vor:

 

·         Bauwerksentfernung am Göxer Bach

·         Entfernung der Stauanlage am Lausebach

·         Rückbau der Verrohrung an der Ordau

·         Verlegung des Reitweges an der Ordau

·         Anlage eines 10 m breiten Gewässerrandstreifens an Teilstrecken der Ilmenau und Neuregelung der Pachtverhältnisse

·         Maßnahmen am Hof Tilsit und anschließende Pflegeübernahme durch den NABU

 

Frau Engelhardt dokumentiert ihren Vortrag anhand von Fotoaufnahmen des jeweiligen Standortes.

 

Zu den Fragen von Ratsherrn Wolter zur Finanzierung dieses Projektes nimmt Frau Schröder-Ehlers eingehend Stellung: Die Gesamtkosten des Projektes betragen 65.000 € (Personalkosten für eine Halbtagsstelle sowie Sachkosten). Davon werden aus EU-Mitteln 50 % und aus Landesmitteln 30 % finanziert. Der Eigenanteil der Stadt Lüneburg in Höhe von 13.000 € wird gedeckt aus Mitteln der Gewässerunterhaltung und einem Versicherungsanteil aus der Schadensregulierung des Brandschadens Hof Tilsit, die haushaltsrechtlich einem Deckungskreis zugeordnet sind. Folgekosten entstehen nicht, da der NABU sich bereit erklärt hat, die Pflege zu übernehmen.

 

Ratsherr Wolter begrüßt grundsätzlich das Projekt, mahnt aber an, dass Mehrkosten nicht entstehen dürfen. Er schlägt vor, bei der Verlegung des Reitweges eine Holzbrücke zu bauen. Ratsherr May gibt zu bedenken, dass sich hierdurch Mehrkosten ergeben könnten.

 

Abschließend erläutert Frau Schröder-Ehlers, dass durch das Projekt nicht nur die ökologische Vielfalt der Flächen verbessert wird, sondern auch Vorsorge gegen künftige Hochwasserschäden getroffen werde. Dies sei auch Ziel der Landesregierung.

 

Ratsherr May und Ratsherr Reinecke halten das Projekt für eine sinnvolle Maßnahme und begrüßen, dass bei der Fremdfinanzierung von 80 % der Eigenanteil im Rahmen bleibt.

 

Auf ausdrücklichen Wunsch von Ratsherrn Wolter wird der Beschlussvorschlag dahingehend geändert, dass das Wort “zustimmend” gestrichen wird.

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