27.04.2009 - 7 Sanierung Friedrich-Ebert-Brücke- Sachstandsber...

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zur Kenntnis genommen
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Beschluss:

Der Ausschuss für Bauen und Stadtentwicklung nimmt den vorgetragenen Sachstandsbericht  und den vorgestellten Bauzeitenplan zur Kenntnis.

 

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Stadtbaurätin Gundermann erinnert daran, dass die Sanierung der Friedrich-Ebert-Brücke in 8 BA unterteilt sei . Für dieses Jahr ist vorgesehen, einen Abschnitt zu sanieren. Dieser Abschnitt ist insofern schwierig, weil der zu sanierende Bereich über Bahngleise führt, die noch in Betrieb sind. Insofern waren im Vorfeld Abstimmungsgespräche mit der Bahn erforderlich, weil für die Durchführung bestimmter Arbeiten auch die Sperrung des Zugverkehrs einhergehen muss. Zeitlich zusätzlich abzustimmen war die Maßnahme mit dem Straßenbauamt, weil zeitlich parallel auch auf der Ostumgehung Sanierungsarbeiten durchgeführt werden. Im Hinblick darauf, dass in den anstehenden Jahren mit der Sanierung und Umgestaltung des Bahnhofsumfeldes weiter gemacht werden soll und die diversen Abstimmungsgespräche stattgefunden haben, wird diese Maßnahme nicht wie andere Maßnahmen verschoben, sondern soll im Jahre 2009 zur Durchführung gelangen.

 

Fachbereichsleiter Dr. Rehbein zeigt den Bereich des Bauabschnittes auf. Er erinnert daran, dass der 8. BA bereits vorgezogen wurde. Er führt aus, dass die Brücke in Spannbetonbauweise errichtet wurde. Dies ist eine Bauart, die in der heutigen Zeit nicht mehr favorisiert wird, weil die Gefahr der Feuchtigkeitseindringung zu groß ist. Es ist deshalb zwingend erforderlich, die notwendigen Abdichtungsarbeiten vorzunehmen, da ansonsten massive Schädigungen in der Tragwerkskonstruktion zu befürchten seien. Die Sanierung findet in diesem Bauabschnitt erstmalig im Gleisbereich statt, u. a. muss der Tragarm des Berührungsschutzes, der durch Tausalze geschädigt ist, erneuert werden. Ein Berührungsschutz wird heute anders konzipiert, so dass die Erneuerung dieses Schutzes über die gesamten Gleisbereiche erforderlich ist. Für die Sanierung stehen 500.000 € zur Verfügung. Für die Sanierung muss die Brücke in den Sommerferien 14 Tage voll gesperrt werden. Für den Autoverkehr beträgt die Sperrzeit insgesamt 4 Wochen. Der Abschluss der Sanierungsarbeiten ist für Oktober 2009 vorgesehen.

 

Stadtbaurätin Gundermann  ergänzt, dass derzeit hierzu eine Beschränkte Ausschreibung läuft. Am 08.05.2009 ist Submission. Unmittelbar daran soll der Auftrag vergeben werden.

 

Ratsherr Bruns interessiert, ob die angegebenen Sperrzeiten mit denen vom letzten Jahr vergleichbar sind.

 

Fachbereichsleiter Dr. Rehbein verdeutlicht, dass, wenn der Verkehr halbseitig aufrechterhalten werden soll, dann Schweißnähte entstehen würden, die Schwachpunkte bilden würden. Die Sperrzeiten sind insofern mit dem Vorjahr nicht vergleichbar, weil es sich hierbei um einen längeren Abschnitt und um die Durchführung anderer Arbeiten handelt.

 

Beigeordnete Schellmann  merkt an, dass unterhalb des zu sanierenden Abschnittes viele Eisenbahnwagons dort scheinbar seit Monaten herumstehen würden.

 

Fachbereichsleiter Dr. Rehbein erklärt, dass dies so nicht zutreffend sei. Nach seiner Erkenntnis werden die Wagons dort regelmäßig bewegt und gewechselt, so dass davon auszugehen ist, dass die Gleisanlage noch voll in den Betrieb der Bahn integriert sei.

 

Weitere Wortmeldungen liegen nicht vor.