03.12.2008 - 8 gemeinnützige Bildungs- und Kulturgesellschaft ...

Beschluss:
ungeändert beschlossen
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Beschluss:

 

Der Ausschuss für Wirtschaft und städtische Beteiligungen beschließt einstimmig:

 

Die Beteiligungsvertreter der Hansestadt werden angewiesen, in der Gesellschafterversammlung der gemeinnützigen Bildungs- und Kulturgesellschaft Hansestadt und Landkreis Lüneburg mbH für die Feststellung der vorgelegten Jahresabschlusses 2007, für die Einstellung des Jahresüberschusses in andere Gewinnrücklagen und die Entlastung der Geschäftsführung und des Aufsichtsrates für das Geschäftsjahr 2007 zu stimmen.

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Beratungsinhalt:

 

Der Vorsitzende, Ratsherr Manzke, hebt den Jahresüberschuss in Höhe von 113 T€ hervor und fragt den Ersten Stadtrat, Herrn Koch, nach seiner Einschätzung für die folgenden Jahre.

Der Erste Stadtrat, Herr Koch, als Geschäftsführer der gemeinnützigen Bildungs- und Kulturgesellschaft Hansestadt und Landkreis Lüneburg mbH (gBuk) erläutert, dass dem Aufsichtrat in der Sitzung am 10.12.2008 der Wirtschaftsplan 2009 vorgelegt wird. 2006 ist ein Rumpfjahr gewesen und auch in 2007 haben noch einige Abgrenzungsbuchungen erfolgen müssen. In 2008 ist der neue Gesellschafter, der Landkreis Lüneburg, dazugekommen, so dass nach der Angleichung von Geschäftsprozessen, unterschiedlichen Teilnehmergebühren und Honoraren erstmals in 2009 die Arbeit der gBuk auch in Form von Kennzahlen aussagekräftig sein wird.

 

Ratsherr Riechey merkt an, dass der Jahresüberschuss vielleicht nicht in die anderen Gewinnrücklagen eingestellt werden sollte, da die Kursentgelte trotz des sozialpolitischen Zuschusses immer noch zu hoch für „sozial Schwächere“ wären. Herr Erster Stadtrat Koch erläutert, dass die Teilnehmerentgelte die Kosten für die Kurse keinesfalls decken, sondern zusätzliche Förderungen vom Land nach dem Nieders. Erwachsenenbildungsgesetz fließen. Besonders im Bereich der Schulabschlusskurse und Alphabetisierungskurse fallen hohe Kosten an. Teilweise erfolge die Wertschätzung der Angebote erst über ein mindestens symbolisches Entgelt. In besonderen Fällen kann die vhs-Leitung das Entgelt für die Teilnahme eines „sozial Schwachen“ senken.

 

Ratsherr Riechey stellt weiterhin die Frage, ob die Honorare der Dozenten zu hoch seien. Herr Erster Stadtrat Koch entgegnet, die Honorare der gBuk lägen deutlich unter denen der anderen Wettbewerber, etwa der DAA, Grone-Schule oder Universität und es sei daher oft schwierig, qualifizierte Kursleiter zu bekommen und zu halten. Im Wirtschaftsplan 2009 wird vorgeschlagen, die Honorare geringfügig anzuheben. Hierüber soll der Aufsichtsrat demnächst beraten.

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Anlagen zur Vorlage