20.04.2026 - 4 Mitteilungen der Verwaltung im öffentlichen Teil
Grunddaten
- TOP:
- Ö 4
- Datum:
- Mo., 20.04.2026
- Uhrzeit:
- 15:00
- Anlass:
- Sitzung
Beratungsinhalt:
Wegeleitsystem:
Herr Norbisrath, Mitarbeiter der Stabsstelle Büro der Oberbürgermeisterin, stellt die Planungen für ein neues touristisches Wegeleitsystem anhand der beigefügten Präsentation vor. Derzeit existieren 14 rote Metallstelen, die sich in einem schlechten Zustand befänden. Diese sollen ausgetauscht werden. Geplant seien anthrazitfarbene Pfosten mit Schildern mit heller Schrift und vorerst einheitlichen QR-Codes, wobei die Empfehlungen der FGSV berücksichtigt werde. Eine Abstimmung mit der Denkmalpflege sei erfolgt. Es seien zunächst insgesamt 43 Standorte mit insgesamt 220 Schildern vorgesehen. Die Kosten belaufen sich auf schätzungsweise 75.000 €, für die ein investiver Haushaltsrest aus Vorjahren genutzt werden könne.
Auf Nachfrage von Ratsherrn Grimm bezüglich größerer Infotafeln erklärt Herr Norbisrath, dass diese aus Kostengründen zunächst nicht in die Planung aufgenommen wurden, eine Nachrüstung jedoch möglich sei, bspw. am Lüneburger Bahnhof.
Auf Nachfrage von Ratsfrau John bestätigt Herr Norbisrath, dass die alten Informationstafeln abgebaut werden.
Ratsherr Kohlstedt lobt das Konzept und betont die Wichtigkeit großer Stadtpläne an zentralen Orten.
Frau Fischer fragt nach der Barrierefreiheit, insbesondere nach Brailleschrift und Vorlesemöglichkeiten.
Herr Norbisrath führt aus, dass die bei den QR-Codes hinterlegte Website noch in Ausarbeitung sei. Die Schilder sollen möglichst minimalistisch gestaltet sein. Der Beirat für Menschen mit Behinderungen und die Gleichstellungsbeauftragte werden noch beteiligt.
Auf Nachfrage von Ratsfrau Kabasci bestätigt Herr Norbisrath, dass die großen Stadtpläne erhalten bleiben.
Ratsfrau Lotze fragt, ob zur Reduzierung der Informationen auch Entfernungsangaben weggelassen werden.
Herr Norbisrath bestätigt das und erklärt, dass sonst ein deutlich höherer individueller Aufwand pro Schild notwendig wäre, wodurch die Kosten steigen würden.
Ergänzung:
Die Anordnung der Schilder (von oben nach unten betrachtet) weist die weitentfernteste und naheliegendste Destination aus.
Herr Meyer spricht seine Unterstützung für das neue Wegeleitsystem aus.
Ratsherr Grimm hinterfragt die Forderung nach den vielen Beteiligungen. Es sei gut, wenn die Schilder endlich stehen.
F-Plan „Rettmer Nord“:
Stadtbaurätin Gundermann berichtet, dass in der letzten Sitzung des Rats der F-Plan und B-Plan „Rettmer Nord“ beschlossen wurde. Daraufhin wurde die Genehmigung beim Amt für regionale Landesentwicklung Lüneburg beantragt. Die Erteilung der Genehmigung sei jedoch nicht in Aussicht gestellt worden. Im Rahmen der förmlichen Beteiligung war ein dörfliches Wohngebiet vorgesehen, während im Satzungsbeschluss ein Wohngebiet und ein urbanes Gebiet festgesetzt wurde. Das Planungsbüro habe in diesem Zusammenhang eine eingeschränkte Beteiligung empfohlen. Das Amt für regionale Landesentwicklung Lüneburg hat die Genehmigung nicht in Aussicht gestellt, weil nur eine beschränkte Beteiligung erfolgte. Daher wird nun eine Beteiligung mit allen Trägern öffentlicher Belange und der Öffentlichkeit nachgeholt. Der bisherige Beschluss reiche dafür aus. Eine Veröffentlichung sei für das Amtsblatt am 24.04.2026 vorgesehen. Im Anschluss an die Auslegung könne der Satzungsbeschluss erfolgen. Für das Vorhaben selbst habe dies keine Auswirkungen.
Anlagen
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(wie Dokument)
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