04.02.2026 - 15 Mündliche Anfragen i.S.v. § 16 III GO des Rates...
Grunddaten
Beratungsinhalt:
Ratsfrau Schröder-Ehlers fragt zum vertagten TOP 13, der Fortschreibung der Radverkehrsstrategie, nach einer Auflistung der bereits umgesetzten Maßnahmen.
Herr Kipke, Leitung des Fachbereichs 3b – Klimaschutz, Nachhaltigkeit, Umwelt und Mo-bilität –, erklärt, dass der Stand der Radverkehrsstrategie noch einmal tabellarisch zur nächsten Sitzung aufgearbeitet werde.
Ratsherr Goralczyk erklärt, dass die Straße zwischen Gut Willerding bei Wendisch Evern und dem Stadtteil Hagen nicht geräumt worden sei.
Erster Stadtrat Moßmann führt aus, dass er hierzu bereits von einer Ratsfrau angesprochen worden sei. Es sei notwendig, mit der Abwasser, Grün und Lüneburger Service GmbH (AGL) und dem Betrieb Straßenbau und -unterhaltung (SBU) des Landkreises in Kontakt zu treten, um die Zuständigkeit des Winterdienstes auf der Zuwegung zu klären.
Herr Mädge, beratendes Mitglied auf Vorschlag des Seniorenbeirats, fragt, wie die Barrierefreiheit am Bahnhof im Zuge der Umbaumaßahmen und der Umleitung über den Turm gewährleistet werde. Er fragt, ob das Anrufsammeltaxi diese Wegebeziehung abbilden könne.
Herr Kipke erklärt, dass er hierzu bereits im Austausch mit der Vorsitzenden des Behindertenbeirats, Frau Laudan, sei. Die Verwaltung sei sich über die Einschränkung im Rahmen der Baumaßnahmen bewusst. Die Wegebeziehung sei über die App des „hvv hop“ als Nachfolgesystem des Anrufsammeltaxis nicht abbildbar. Die Wegebeziehung Richtung Bergström und Richtung Dahlenburger Landstraße hingegen sei über das System des „hvv hop“ möglich. Von Seiten der Stadtverwaltung werde ein Gutscheinsystem mit einem Taxiverband geplant. Dies könne über das Projektbudget der Deutschen Bahn abgerechnet werden. Es stehe noch die Zusage von einem Taxiunternehmen aus, welches auch Rollstühle transportieren könne.
Ratsherr Kohlstedt fragt, welche Kosten durch die Website „Routenretter.de“ entstehen würden und ob die Pendler:innen bei Nutzung des Portals versichert seien.
Erster Stadtrat Moßmann führt aus, dass ihm die Kosten für das Pendlerportal nicht bekannt seien. Diese seien vermutlich nicht als Position im Haushalt dargestellt. Es gehe bei dem Portal darum, eine Vernetzungsplattform für Mitfahrgelegenheiten während der Bauphase zwischen Lüneburg und Hannover zu schaffen. Landkreis und Stadt hätten gemeinsam entschieden, dass das Portal eine wichtige Funktion während der Bauphase habe. Die Nutzung einer Mitfahrgelegenheit erfolge auf eigene Gefahr.
Vorsitzende Redenius schließt den öffentlichen Teil der Ausschusssitzung um 19:44 Uhr.
