05.03.2026 - 9 Aktueller Sachstand OZG 2. HJ. 2025
Grunddaten
- TOP:
- Ö 9
- Datum:
- Do., 05.03.2026
- Uhrzeit:
- 17:00
- Anlass:
- Sitzung
Beratungsinhalt:
Herr Mildner berichtet über den aktuellen Stand des OZG. Zudem wird erläutert, dass mit jeder neuen Leistung, die eingeführt werde, mehr Support geleistet werden müsse und die weiteren Neueinführungen dadurch langsamer voranschreiten würden. Im Anschluss ist Raum für Fragen.
Herr Soldan fragt nach der Zeitplanung für die Einführung der OZG-Leistung „Anmeldung an weiterführenden Schulen“.
Die nachträgliche Antwort zu Protokoll ist durch das Niedersächsische Kulturministerium hierzu erfolgt:
„Das Land Niedersachsen möchte mit NEO Niedersachsen einen einheitlichen Dienst für alle Schulen zur Verfügung stellen.
NEO Niedersachsen ist ein Softwaresystem, das vom Niedersächsischen Kultusministerium derzeit im Projekt Smarte Schulverwaltung Niedersachsen (SSVN) entwickelt wird. Darin werden zahlreiche bestehende IT-Anwendungen der Schulverwaltung durch eine zentrale Online-Plattform für ganz Niedersachsen ersetzt.
Neben der Anmeldung an Grundschulen sollen mit NEO Niedersachsen auch die Anmeldung an weiterführenden Schulen, BBSn, Wahl- und Losverfahren etc. möglich sein.
Aktuell hätten sich Hansestadt und Landkreis Lüneburg als Pilot Schulträger angemeldet.
Laut Aussage des Kultusministeriums soll NEO zum Frühjahr 2027 bei den weiterführenden Schulen eingeführt werden.
Für berufsbildende Schulen könne sich die Einführung eventuell noch etwas zeitlich nach hinten verlagern.
Das MK bestätigte vor diesem Hintergrund, dass die Einführung einer anderen Software zum jetzigen Zeitpunkt keinen Sinn macht.“
Herr Mildner informiert zudem über einen Bericht zur digitalen Transformation vom Landesrechnungshof. In diesem werde Lüneburg eine führende Rolle bei der digitalen Transformation in Niedersachsen bestätigt. Hervorgehoben werde vor allem:
- die Strategie zur Digitalisierung
- Zentralisierung der Verantwortung und IT-Kosten
- Kooperationen mit anderen Städten und Gemeinden
Anpassungsbedarf gäbe es bei:
- dem Notfallplan (wird derzeit mit einem externen Dienstleister erarbeitet)
- der Leitlinie zur Informationssicherheit (diese ist derzeit in der Endfassung)
Frau Grunau erkundigt sich nach Diensten mit der eID und welche Priorität diese Dienste hätten.
Herr Mildner erklärt, dass die Priorität in der Vergangenheit bei Leistungen mit der Bund-ID gelegen habe, welche schnell umgesetzt werden sollten. Im Anschluss würden Leistungen mit der eID so schnell wie möglich umgesetzt. Es bestehe die Hoffnung der Vergabe der eID über den Bund.
Frau Dr. Dartnenne bittet um die Veröffentlichung des Berichtes der Transformation über eine Pressemitteilung und auch darum dem Ausschuss die Informationen zur Verfügung zu stellen.
Herr Mildner erbittet etwas Wartezeit bevor der Bericht veröffentlicht werden wird, da es sich bislang um einen Entwurf mit der Möglichkeit zur Stellungnahme bis 28.04.2026 handele. Nach abschließender Fertigstellung werde der Bericht veröffentlicht.
