04.03.2026 - 4 Mitteilungen der Verwaltung im öffentlichen Tei...

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Beratungsinhalt:

 

Sachstandsbericht Fischaufstiegsanlagen

Frau Dziuba-Busch, Leitung des Bereichs 31 – Umwelt -, informiert darüber, dass am 13.04.2026 ein gemeinsamer Termin mit den beteiligten Behörden (NLWKN, LAVES, MU, Wasser- und Schifffahrtsamt) und den Eigentümern und der Betreiberin der Wasserkraftanlage zum Sachstand der Durchgängigkeit der Ilmenau unter Berücksichtigung der Belange der Hansestadt, des Landes und des Bundes stattfindet.

 

Herr Spliesgar, beratendes Mitglied auf Vorschlag des NABU, fragt, ob die FishCon-Schleuse endgültig ausgeschlossen wurde und das aktuelle Konzept der Zeichnung des Vereins Lebendige Ilmenau entspricht.

 

Frau Dziuba-Busch antwortet, dass bereits 2018 eine Untersuchung stattgefunden hat. Auf dieser wurde mit vereinzelten Änderungen aufgebaut. Zudem würden voraussichtlich Fördermittel zur Verfügung stehen. Eine FishCon-Anlage wurde ausgeschlossen, da eine Rückbauverpflichtung besteht, sofern bestimmte Fischarten die Anlage nicht mehr passieren könnnen. Zudem sei unklar, wer die Kosten für einen etwaigen Rückbau übernehme.

 

Sachstandsbericht Projekt Wärme ZIEL

 

Frau Theis, Bereich 34 – Klima und Nachhaltigkeit -, informiert über den Sachstand im Projekt Wärme ZIEL anhand einer Präsentation. Diese ist als Anlage im Ratsinformationssystem hinterlegt.

 

Auf Nachfrage von Ratsherrn Grimm erläutert sie, dass das übergeordnete Ziel die Umsetzung der Wärmewende ist. Diese könne innerhalb der zweijährigen Projektlaufzeit selbstverständlich nicht erreicht werden. Vielmehr sollen Lösungs-, Kommunikations- und Beteiligungsansätze entwickelt sowie Hemmnisse identifiziert werden. Zudem besteht ein enger Austausch mit der Avacon zur Unterstützung der Umsetzung.

 

Ratsherr Neubert erkundigt sich nach der Zusammenarbeit im Projekt. Frau Theis erklärt, dass nicht einzelne Aktivitäten isoliert betrachtet werden, sondern vielmehr konkrete Vorhaben in ausgewählten Quartieren im Fokus stehen, wobei alle relevanten Akteure einbezogen werden sollen.

 

Ratsfrau Dr. Dartenne fragt nach der Einbindung von Handwerksbetrieben sowie nach möglichen Effekten durch aktuelle Entwicklungen. Frau Theis führt aus, dass Handwerksbetriebe bereits im Rahmen der kommunalen Wärmeplanung einbezogen wurden. Im Projekt selbst erfolgt eine quartiersbezogene Betrachtung. Eine gezielte Einbindung erfolgt bei Bedarf. Ergänzend werden Akteursanalysen durchgeführt. Handwerksbetriebe sind derzeit jedoch kein fester Projektbestandteil.

 

Frau Wiebe, Leitung des Bereichs 34 – Klima und Nachhaltigkeit -, ergänzt, dass insbesondere Fragestellungen bearbeitet werden, die in der kommunalen Wärmeplanung bislang nicht vertieft wurden und für zukünftige Entwicklungen der Wärmewende relevant sind.

 

Auf Nachfrage von Ratsherrn Blanck zur lokalen Bürger:innenbeteiligung erläutert Frau Wiebe, dass im Projekt untersucht wird, welche Hemmnisse beim Heizungstausch bestehen. Neben finanziellen Aspekten spielen auch Unsicherheiten und fehlendes technisches Wissen eine Rolle. Die Hansestadt Lüneburg unterstützt Bürger:innen bereits durch geförderte Energieberatungen und wird dies auch künftig fortführen.

 

Erster Stadtrat Moßmann hebt hervor, dass Lüneburg mit derzeit fünf bestehenden Nahwärmenetzen eine gute Ausgangssituation hat, die perspektivisch verbunden werden sollen. Die Ausbaupläne der Netzbetreiber:innen stehen weitgehend im Einklang mit der kommunalen Wärmeplanung. Gleichzeitig führt die aktuelle Unsicherheit hinsichtlich zukünftiger Energieversorgungsoptionen zu Verunsicherung. Während der Ausbau von Fernwärme und Wärmepumpen vorangetrieben werden soll, stellt die derzeitige Entwicklung hin zu fossilen Energieträgern mit unklarer Marktperspektive eine zusätzliche Herausforderung dar.

 

Anfrage Mobilfunkstandort

Frau Dziuba-Busch teilt mit, dass Vodafone eine ca. 10-15 m hohe Mobilfunksendeanlage auf dem Gebäude Wilhelm-Hilmer-Str. 2 installieren möchte. Dieses Vorhaben ist baugenehmigungsfrei und entspricht dem Planungsrecht. Genauere Planungen liegen bislang nicht vor.

 

Die Nachfrage des Ratsherrn Grimm, ob es Neuigkeiten zum Mobilfunkstandortwunsch im Bereich der Universitätsallee gebe, verneint der Erste Stadtrat Moßmann.

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