09.02.2026 - 9 Vorstellung von Projekten aus dem Fachbereich 8

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Beratungsinhalt:

 

Stadtbaurätin Gundermann führt in das Thema ein und erinnert an die Verschiebung des Themas in der Sitzung am 08.12.2025.

 

Frau Lucht, Fachbereichsleitung Gebäudewirtschaft, gibt anhand der hochgeladenen Präsentationen einen Überblick über die durchgeführten Maßnahmen der Gebäudewirtschaft im Jahr 2025. Nachhaltigkeitsaspekte wurden bei allen Projekten berücksichtigt. Im Fachbereich wurde der neue Bereich Gebäudeservice für Bauunterhaltung, Betreiberverantwortung sowie Handwerker- und Reinigungsservice geschaffen. Sie erläutert den Aufbau eines Projektteams im Hochbau.

 

In 2025 wurden unter anderem die Mobilitätszentrale, die Gemeinschaftsunterkunft Oedemer Weg, das Stadtteilhaus Kaltenmoor und das WC Sülzwiesen sowie die WC-Anlage Waagestraße  fertiggestellt. Am Rathaus erfolgte eine Notabstützung der Fassade und die Dachsanierung des Fürstensaalflügels. Weitere Maßnahmen waren die Wiederinbetriebnahme der Notunterkunft Wilschenbrucher Weg, der Aufbau des Notstromaggregats für die Verwaltungsgebäude Reitende-Diener-Straße, die Sanierung der Ostfassade der Ratsbücherei, Maßnahmen an Außenanlagen der Grundschule Hasenburger Berg und am Gymnasium Herderschule.

 

Für das Jahr 2026 sind unter anderem Sanierungen und Erweiterungen an mehreren Schulen geplant sowie die Fertigstellung der Altbausanierung der Kita Brandheider Weg, die Erneuerung der Elektroversorgung Sülzwiesen, die abschnittsweise Sanierung der historischen Wallanlage, die Sanierung des Veranstaltungssaals im Glockenhaus und die Sportplatzerneuerung des Vereinssportplatzes in Kaltenmoor. Weiterhin in Umsetzung wird 2026 sein der Ausbau des Gebäudes Bardowicker Straße 1. Für die Sanierung des Salzmuseums wird die Genehmigungsplanung erfolgen. In der Planung für die Folgejahre befinden sich außerdem eine Toilettenanlage am Werder, die Feuerwache Ost im PPP-Verfahren sowie Umbau- und Sanierungsmaßnahmen am Nikolaihof.

 

Ratsherr Gros bittet um eine Visualiserung des Notstromaggregats im Klosterhof und fragt, wie denkmalpflegerische Bedeutung berücksichtigt wurde.

 

Ergänzung:

Für die Herstellung der Anlage war eine denkmalrechtliche Genehmigung erforderlich. Diese wurde am 21.02.2024 nach eingehender denkmalpflegerischer Prüfung durch die Bauaufsicht erteilt.

Eine Visualiserung ist dem Protokoll beigefügt.

 

Auf Nachfrage von Ratsherrn Gros erklärt Frau Lucht, dass die Maßnahme an der Wallanlage in enger Abstimmung mit der Naturschutzbehörde und der Grünplanung stattfinde, um das Habitat der Glühwürmchen zu schützen.

 

Ratsherr Grimm erkundigt sich, ob für die Umstrukturierung der Gebäudewirtschaft die vorhandenen Stellen angepasst werden müssen.

 

Frau Lucht erklärt, dass für die zusätzliche Bereichsleitung eine freie nicht besetzte Ingenieurstelle genutzt und angehoben wurde.

 

Auf Nachfrage von Ratsherrn Grimm erläutert Frau Lucht, dass Standzeit der Gemeinschaftsunterkunft Oedemer Weg ggf. verlängert würde. Derzeit ist noch keine konkrete Nachnutzung der Modulanlage in Vorbereitung.

 

Auf Nachfrage von Ratsfrau John bestätigt Frau Lucht, dass in der Wilhelm-Raabe-Schule bereits ein Fahrstuhl existiere.

 

Ratsherr Kohlsteht regt an, bei den Dachsanierungen der historischen Dächer, insbesondere bei der Wilhelm-Raabe-Schule und der Reitenden-Diener-Straße, den Fach- Schüler:innen der berufsbildenden Schulen bzw. dem Technologiezentrum Lüneburg eine Besichtigung anzubieten.

 

Ratsheer Heerbeck fragt, ob bei der Wilhelm-Raabe-Schule trotz sinkender Schülerzahlen ein so umfassender Ausbau des Dachgeschosses  benötigt wird und ob bei dem Salzmuseum Fördermittel verfallen.

 

Frau Lucht führt aus, dass bei der Wilhelm-Raabe-Schule die Sanierung des Daches ohnehin erforderlich wäre und einen nicht zu vernachlässigenden Anteil der Gesamtmaßnahme ausmache. Die Planung zum Ausbau erfolgte auf Grundlage anderer SchülerInnen-Zahlen. Dennoch ist der Ausbau sinnvoll, um der Schule eine gute Lernumgebung zu schaffen. . Zudem werden derzeit Kooperation mit anderen Schulen geprüft, z.B. IGS Kreideberg. Für das Salzmuseum werden alle Fördermittel genutzt. Auch die Mittel aus dem Förderprogramm Nationale Projekte des Städtebaus konnten in die Folgejahre übertragen werden.

 

Ratsfrau Esders erkundigt sich nach dem aktuellen Stand der Untersuchungen zur ehemaligen AWO-Kita in Kaltenmoor.

 

Frau Lucht erklärt, dass es bereits interne Auftaktgespräche gegeben habe. Durch den erweiterten Beschluss benötigt die Beauftragung und Erstellung der Sozialraumstudie mehr Vorlauf. Zunächst müsse das Leistungsverzeichnis und die Kriterien für die Studie erstellt werden. Die Untersuchung (hier Schadstoffkataster, Kanalbefahrung) des Gebäudes erfolge parallel.

 

Auf Nachfrage von Ratsherrn Grimm erläutert Frau Lucht, dass bei der aktuellen Notunterkunft Wilschenbrucher Weg keine dauerhafte Gemeinschaftsunterkunft geplant sei.

 

Ratsherr Grimm fragt, in wie weit der Bildungspakt in Konkurrenz mit dem Masterplan für Schulen steht.

 

Frau Lucht führt aus, dass der Bildungspakt perspektivisch Maßnahmen für die Jahre bis 2040 enthalten werde und die hier vorgestellten Maßnahmen sich lediglich auf die nächsten Jahre beschränken würden. Die Masterpläne für die Schulliegenschaften enthalten überwiegend mittel- bis langfristig umzusetzende Maßnahmen.

 

Ratsherr Grimm fragt, wie es zu der großen Zeitverzögerung bei der Feuerwache Ost kommt.

 

Frau Lucht erklärt, dass sie bereits damals betont habe, dass eine Fertigstellung eher 2029 anstelle 2028 realistisch sei. Durch die Wiederholung der Phase 1 des Ausschreibungsverfahrens (Teilnahmewettbewerb) wird der voraussichtliche Fertigstellungstermin eher 2029/2030 sein.

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